San Juan del Paraná: Mit schwersten Gesichtsverletzungen und einer Verbrennung zweiten Grades liegt eine Frau seit mehr als einer Woche im Allgemeinen Krankenhaus von Coronel Oviedo. Am Mittwochabend soll ihr Partner ihr in der gemeinsamen Haus in San Juan del Paraná, Itapúa, kochendes Öl ins Gesicht geschüttet haben. Während sie immer noch um ihre Genesung kämpft, fiel der Mann am Freitag der Polizei in die Hände.
„Dieser mutmaßliche Täter kam in sein Zuhause und fragte das Opfer, was es zum Abendessen gebe. Sie sagte ihm, dass sie ihm Eier zubereite, und deshalb griff er nach der Pfanne und schüttete ihr das heiße Öl ins Gesicht“, berichtete Unteroffizier Garay von der 66. Polizeistation gegenüber TVS Encarnación.
Das Schlimmste ist, dass die Frau die ganze Nacht so verbrachte. Erst am nächsten Tag ging eine ihrer Töchter zum Haus, sah, wie es ihrer Mutter ging, hob sie auf, so gut sie konnte, und brachte sie als Notfall ins Krankenhaus. Später erstattete sie Anzeige, und die Polizei begann mit der Suche nach dem Verdächtigen.
Die Beamten folgten seinen Spuren mehrere Tage lang, überwachten die Orte, an denen sie glaubten, dass er auftauchen könnte, und schnappten ihn schließlich am Freitag am Eingang zum Stadtteil Ita Paso in Encarnación. Es handelt sich um Roberto Machado, 52 Jahre alt, gegen den bereits ein Haftbefehl wegen dieses Falls vorlag.
Garay berichtete, dass die Verletzungen sehr schwerwiegend seien und die Verbrennung fast das gesamte Gesicht des Opfers erfasst habe, weshalb sie bereits seit mehr als einer Woche im Krankenhaus liege. Er sagte sogar, dass aufgrund des Zustands der Frau neben häuslicher Gewalt auch andere, weitaus schwerwiegendere Straftatbestände geprüft werden könnten.
„Aus eigener Initiative konnte sie keine Anzeige erstatten, sie bat auch nicht die Nachbarn um Hilfe, ich weiß nicht, ob es vielleicht aus reiner Angst, aus Angst vor ihrem Partner war“, äußerte er.
Garay bemerkte außerdem, dass Roberto Machado laut dem Computersystem der Nationalen Polizei keine Vorstrafen hat. Er sagte jedoch, dass Verwandte des Opfers berichteten, dass es bereits früher zu Übergriffen gekommen war und dass die Vermutung besteht, dass sie ihn nie angezeigt hat.
Bei seiner Festnahme leistete der Mann keinen Widerstand.
Dem Unteroffizier zufolge verhielt er sich ruhig und antwortete, als die Polizisten ihn zu dem Fall befragten, dass er seine Version direkt vor der Staatsanwaltschaft abgeben werde.
Wochenblatt / TVS















