Asunción: Nach wiederholten Vorfällen, bei denen Hunde sogenannter “gefährlicher Rassen“ – insbesondere Pitbulls – Menschen angriffen und in einigen Fällen tödliche Verletzungen verursachten, schlägt ein paraguayischer Hundetrainer Alarm.
Im Gespräch mit dem Radiosender La Tribu 650 AM betonte der Experte Richi Rey, dass die Verantwortung für aggressives Verhalten nicht beim Tier, sondern am anderen Ende der Leine liege.
Forderung nach Sachkundenachweis und gesetzlichen Vorgaben
Vor dem Hintergrund der aktuellen Gesetzeslage zum Tierschutz und zur Haltung potenziell gefährlicher Tiere mahnte Rey klare Vorgaben an:
-Halterverantwortung: Nicht die Rasse entscheide über das Aggressionspotenzial, sondern Erziehung, Sozialisierung und die Eignung der haltenden Person.
-Befähigungsnachweis: In Paraguay müsse gesetzlich verankert werden, dass Halter solcher Rassen eine entsprechende Fachkunde und Eignung nachweisen müssen.
-Unkontrollierte Zucht: Ein Hauptproblem sei die Zunahme von Schwarzzuchten ohne genetische Nachweise. Solche Verpaarungen führten häufig zu Wesens- und Verhaltensstörungen bei Welpen, die anschließend unvorbereitet an Familien abgegeben werden.
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