Asunción: Die Präsenz Paraguays im europäischen Wirtschaftskalender nimmt weiter zu. Eine Delegation von rund 20 paraguayischen Unternehmern reist am 19. Oktober zu einer Wirtschafts- und Networking-Mission in die italienische Region Umbrien.
Die Initiative zielt darauf ab, die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zu vertiefen und neue Möglichkeiten für Handel, Investitionen und bilaterale Kooperationen zu erschließen.
Wirtschaftsklima und Investitionsanreize im Fokus
Der Präsident der Italienisch-Paraguayischen Handelskammer, Fernando Beconi, hob den Stellenwert der Einladung hervor, um direkte Kontakte zu italienischen Unternehmen zu knüpfen und Einblicke in deren Produktionsabläufe zu gewinnen. Beconi betonte, dass das paraguayische Geschäftsklima bei europäischen Investoren regelmäßig Eindruck hinterlasse: Viele Unternehmer reisten ursprünglich in der Absicht an, Waren zu verkaufen, entschieden sich nach Sichtung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen jedoch häufig für direkte Produktionsinvestitionen in Paraguay.
Massimo Bortoletto, Geschäftsführer der Handelskammer, verwies auf die zentralen Standortfaktoren Paraguays:
-Makroökonomische Stabilität: Ein beständiges wirtschaftliches Umfeld als Grundlage für langfristige Investitionen.
-Energieüberschuss & Steuervorteile: Reichliche Verfügbarkeit von elektrischer Energie zu wettbewerbsfähigen Preisen sowie attraktive steuerliche Anreize.
-Strategische Lage: Paraguay als logistisches Drehkreuz innerhalb des Mercosur-Handelsblocks.
Wirtschaftsforum im Castello di Solfagnano
Das Haupttreffen der Delegationsreise findet im historischen Castello di Solfagnano statt. Auf dem Programm stehen B2B-Gespräche sowie Betriebsbesichtigungen mit Schwerpunkt auf der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, der Gastronomie und dem Weinbau.
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