Asunción: Achtung, tödliche Falle bei Autounfällen. Die Fahrzeug-Rettungseinheit der Freiwilligen Feuerwehr schlägt nach jüngsten Einsätzen auf den Straßen Alarm: Bei Bergungsarbeiten an verunglückten Autos stießen die Retter immer wieder auf einen lebensgefährlichen Pfusch. Fahrzeugbesitzer verschiedenster Marken und Modelle lassen defekte Windschutzscheiben offenbar vermehrt durch stinknormales Fensterglas ersetzen.
Rasierklingenscharfe Splitter drohen bei Kollision
„Unter Fensterglas versteht man genau das Glas, das in normalen Hausfenstern verbaut wird. Das stellt eine enorme Gefahr für die Insassen dar: Wenn diese Art von Glas bricht, zersplittert es in riesige, messerscharfe Scherben. Das kann zu schwersten Schnittverletzungen führen und ist absolut lebensgefährlich“, warnen die Experten der Feuerwehr-Rettungsgruppe eindringlich.
Normales Glas hat im Auto rein gar nichts zu suchen. Fahrzeuge sind ab Werk mit speziellen Sicherheitsgläsern ausgestattet:
-Verbundsicherheitsglas: Pflicht für die Windschutzscheibe. Es besteht aus mehreren Schichten mit einer Folie in der Mitte, damit das Glas bei einem Aufprall nicht zersplittert, sondern zusammenhält.
-Einscheiben-Sicherheitsglas: Für Seitenscheiben und Heckscheibe – es zerfällt bei Belastung in tausende kleine, stumpfe Krümel.
Die Rettungskräfte appellieren dringend an alle Autofahrer, bei Reparaturen niemals an der falschen Stelle zu sparen und ausschließlich zertifiziertes Verbundglas für die Frontscheibe zu verwenden.
Wochenblatt / Hoy















