Asunción: Senator Derlis Maidana, Mitglied des sogenannten „Peñismo“ – einer Bewegung von Parteifunktionären, die Honor Colorado verließen, um Santiago Peña und Pedro Alliana zu folgen –, analysierte die interne Krise des Cartismus und die Entfremdung zwischen seinen wichtigsten Führungsfiguren.
Maidana erklärte, dass aus den Reihen des Peñismo sowohl er als auch sein Ratskollege Silvio „Beto“ Ovelar versuchten, auf Vertraute von Horacio Cartes zuzugehen – darunter Senator Antonio Barrios –, mit dem Ziel, den Cartismus wieder in geordnete Bahnen zu lenken.
Er betonte jedoch, dass das Treffen zwischen Cartes und dem ehemaligen Präsidenten Mario Abdo Benítez, einer Führungsfigur der parteiinternen Opposition der Colorado-Partei, die Lage verändert und für dieses Lager einen Punkt ohne Wiederkehr markiert habe.
„Wir fragten Barrios und boten unsere Hilfe an, um angesichts dieser Situation zwischen Cartes und Peña nach irgendeiner Art von Einigung zu suchen. Aber als das Foto mit dem ehemaligen Präsidenten Mario Abdo auftauchte, war es natürlich so, dass wir uns zumindest nicht mehr einmischten; wir wussten bereits, dass dies ein Schritt ohne Wiederkehr war“, erklärte er.
Das besagte Treffen fand jedoch einen Tag nach der Spaltung statt und war somit nicht ausschlaggebend. Es wird jedoch jetzt als Grund angeführt, weswegen man sich nicht mehr einig sein könnte. Abgesehen davon ist nicht einmal klar, über was genau geredet wurde. Sicher ist nur, dass sich Mario Abdo in der Rolle des Spalters wohl führen dürfte.
Hinzu kommt noch, dass Wunschkandidat Juan Carlos Baruja keine Ambitionen mehr hat, Präsidentschaftskandidat für HC zu sein, wodurch Ex-Präsident Cartes ankündigte, dass seine Bewegung keinen Kandidaten für die interne Wahl ins Rennen schickt.
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