Nichts außer wichtigen Erkenntnissen

Neuland: Das britische Unternehmen President Energy teilte offiziell mit bei ihrer ersten Bohrung nach Erdöl keine Resultate von kommerziellem Wert erzielt zu haben. Jedoch stieß man in 800 m Tiefe auf das Devon Gestein, welches als Beweis für das Vorhandensein von Erdöl einzuordnen ist. Dies wird als wichtiges Erkenntnis eingestuft. Das Bohrloch „Jacaranda“ ist das erste von insgesamt drei geplanten Perforationen.

In etwa 20 km Entfernung wird man das zweite Mal bis auf 4.500 m in den Erdboden vordringen. Das geplante Bohrloch „Lapacho“ soll laut der ersten Auswertung 147.246.212.657 m³ Gas sowie 157 Millionen Barrel Rohöl enthalten.

Peter Levine, Präsident des Unternehmens, erklärte, dass die erste Bohrung trotz ausgebliebenen Erfolgs ein wichtiger Indikator für die kommende Arbeit sei. Die Bohrlöcher „Lapacho“ und „Tapir“ werden weiterhin mit großem Enthusiasmus vorangetrieben. Bei Tapir wird im Umfeld von Palmar Largo gebohrt, nahe der argentinischen Grenze, wo schon Erdöl gefördert wird.

„Obwohl Anzeichen von Gas und Erdöl im Bohrloch gefunden wurden konnte dieses wegen fehlender Versiegelung in alle Richtungen entweichen“, erklärte Levine. Insgesamt vier Unternehmen werden dieses Jahr noch Bohrungen nach Erdölderivaten vornehmen. Diese sind President Energy mit zwei weiteren Perforationen, Amerisur (in San Pedro), Bohemia (in San Pedro) und Riviera (im Chaco).

(Wochenblatt / La Nación)

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2 Kommentare zu “Nichts außer wichtigen Erkenntnissen

  1. „Obwohl Anzeichen von Gas und Erdöl im Bohrloch gefunden wurden konnte dieses wegen fehlender Versiegelung in alle Richtungen entweichen“, erklärte Levine. –
    hm, tolle aussage,ich dachte immer wenn man nach öl bohrt geht man davon aus auch welches zu finden und sorgt im voraus das selbiges nicht in alle richtungen entweicht. da gibt es doch schohn ein bohrloch im chaco wo seit jahren gas und öl entweicht. na ja da ich aber keine ahnung vom ölbohren habe gibt es hir bestimmt jemanden der mich aufklärt.