Asunción: Der Vizeminister für Bergbau und Energie, Mauricio Bejarano, gab bekannt, dass bei jüngsten Untersuchungen Vorkommen von Lithium, Seltenen Erden, Kupfer und Eisen an verschiedenen Punkten des Landes entdeckt wurden. Diese Funde könnten Paraguay zu einem neuen Hotspot für internationale Investoren machen.
„Wir planen Anpassungen der geltenden Gesetzgebung, um Prospektionsarbeiten zu fördern und Qualitätsinvestitionen anzuziehen“, erklärte Bejarano. Ziel der Reform sei es, den rechtlichen Rahmen zu modernisieren, um globalen Bergbauunternehmen die nötige Planungssicherheit zu bieten. Es besteht nun die konkrete Möglichkeit, dass der Staat eine groß angelegte Prospektionsstudie initiiert. Mit den geplanten normativen Änderungen sollen Investitionen von erheblicher Tragweite gesichert werden.
Ein neuer Wirtschaftspfeiler für Paraguay
Die Entdeckung von Lithium und Seltenen Erden ist besonders strategisch, da diese Rohstoffe für die globale Energiewende und die Produktion von Hochtechnologie (wie E-Auto-Batterien) unverzichtbar sind. Bisher galt Paraguay primär als Agrarland und Energieexporteur durch Wasserkraft. Eine Öffnung des Bergbausektors könnte die Wirtschaft massiv diversifizieren.
Bejarano fügte hinzu, dass man nicht nur kurzfristige Gewinne anstrebe, sondern eine nachhaltige Industrie aufbauen wolle, die langfristig zur nationalen Wirtschaft beiträgt. „Wir wollen eine Hebelwirkung erzielen, die über den reinen Abbau hinausgeht und technisches Know-how ins Land bringt“, so der Vizeminister abschließend.
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