Bewusstsein über die heimische Fauna entwickeln

Encarnación: Heute wurden die sozialen Netzwerke mit einem Video einer großen Schlange überschwemmt, die in der Provinz Misiones, gesichtet wurde. Das von Polizisten aufgenommene Video ging schnell viral und löste eine Welle von Spekulationen über die Art des Reptils aus.

Die Verwirrung ist verständlich, da Pythons in der Region nicht heimisch sind, während Anakondas, insbesondere Eunectes murinus, in mehreren Provinzen im Nordosten Argentiniens vorkommen.

Anakondas, die auch „curiyú“ genannt werden, bevorzugen feuchte Umgebungen und sind in Provinzen wie Formosa, Chaco, Corrientes, dem nördlichen Santa Fe, Entre Ríos und dem südlichen Misiones und natürlich auch in Paraguay zu finden. Die Nähe des Sichtungsortes zu Dschungelgebieten und Gewässern erhöht die Wahrscheinlichkeit von Begegnungen mit dieser Schlangenart.

Experten und Laien sind sich nicht einig, um welche Art es sich genau handelt. Einige vermuten, dass es sich bei der Schlange um eine grüne (Eunectes murinus) oder gelbe (Eunectes notaeus) Anakonda handeln könnte, während andere nicht ausschließen, dass es sich um eine exotische Art handelt, die von unverantwortlichen Menschen, die sich diese Reptilien als Haustiere anschafften, in die freie Wildbahn entlassen wurde. Diese Theorie hat aufgrund der steigenden Nachfrage nach exotischen Reptilien auf illegalen Märkten an Bedeutung gewonnen.

Obwohl die Anakonda aufgrund ihrer Präsenz in der Region am wahrscheinlichsten ist, warten die örtlichen Behörden auf eine genauere Identifizierung des Reptils. In der Zwischenzeit bleiben die Einwohner auf der Hut vor der Schlange, die sich Wohngebieten oder Gewässern nähern könnte.

Diese Sichtung hat bei den Anwohnern, die es nicht gewohnt sind, Reptilien dieser Größe in ihrer unmittelbaren Umgebung zu sehen, Besorgnis ausgelöst. Außerdem zeigt die Situation, dass die Haltung exotischer Arten stärker reguliert und die lokale Fauna wirksamer überwacht werden muss.

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