Asunción: Die staatliche Stromverwaltung (ANDE) hat die Eröffnung eines neuen Überwachungsraums bekannt gegeben. Ziel ist es, Stromverluste zu senken und die Kontrolle der Verteilungsnetze im Rahmen einer Strategie zur technologischen Modernisierung und Optimierung des kommerziellen Managements zu stärken.
Die neue Infrastruktur nutzt fortschrittliche Analytik und Fernmessung, um die Steuerung der Netze zu verbessern. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf über 5,127 Milliarden Guaranies und zielt darauf ab, die betriebliche Effizienz sowie die Qualität der Stromversorgung zu steigern.
Der Raum wurde vom Präsidenten der Institution, Félix Sosa, zusammen mit dem kaufmännischen Leiter, Hugo Rolón, eingeweiht. Beide betonten, dass diese Initiative eine bessere Entscheidungsfindung durch den Einsatz von Technologie und Datenanalyse im Stromsystem ermöglichen wird.
Wie die Behörde erklärte, erlaubt die Integration von Analyseplattformen (über den Oracle Analytics Server) die massive Verarbeitung technischer und kommerzieller Daten. Dies erleichtert das Erkennen von Verbrauchsmustern, die Identifizierung untypischen Verhaltens sowie die Priorisierung von Einsätzen vor Ort, was sich direkt auf die Reduzierung von Verlusten auswirkt.
Darüber hinaus ermöglicht das Zentrum die ständige Überwachung von Mittelspannungsleitungen mittels Fernmessung und Kundenanalyse sowie die Erstellung regionaler Energiebilanzen. Diese Werkzeuge helfen dabei, technische und nicht-technische Verluste (z. B. Stromdiebstahl) einzuschätzen, kritische Zonen zu identifizieren und die operative Planung zu verbessern.
Parallel dazu hat die ANDE eine technologische Lösung zur Optimierung der Überwachung von Anschlüssen mit Fernmessung eingeführt, was eine zusätzliche Investition von etwa 1,935 Milliarden Guaranies darstellte. Laut der Institution stärkt dies die Nutzung von Echtzeitdaten, die Fernkonfiguration von Zählern sowie die Digitalisierung von Kontroll- und Inspektionsprozessen.
Wochenblatt / La Nación















