Chaco: Staatsanwaltschaft untersucht Anzeige über illegale Wasserentnahme aus dem Pilcomayo-Fluss

Filadelfia: Der Staatsanwalt für Umweltverbrechen aus Boquerón, Andrés Arriola, untersucht eine Anzeige über die illegale Entnahme und Ableitung von Wasser aus dem Pilcomayo-Fluss in der Gegend von La Madrid.

Er wies darauf hin, dass sich die Anzeige auf die Estancia La Madrugada beziehe. Sie gehört der Firma Línea Panchita. Arriola ordnete eine Durchsuchung des Grundstückes an. Dabei ging eine Delegation von Umwelttechnikern auf die Estancia, um die Anzeige zu überprüfen.

Arriola erklärte, dass die Abordnung von Vertretern der Firma empfangen worden sei. Sie machten eine komplette Tour durch die Estancia und konnte bestätigen, dass es keine Umleitung des Pilcomayo-Flusses gibt, sondern nur eine Pumpstation in der Zone La Madrid, an einem der Seitenarme des Pilcomayos.

Der Staatsanwalt wies darauf hin, dass die Firma Projekte präsentiert habe, die vom Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung (Mades) genehmigt wurden.

„Es wurde festgestellt, dass dieses Projekt schlecht ausgeführt wurde. Die Wasserleitungen hatten eine größere Dimension wie es in der Genehmigung stand. Die Brunnen dürfen nur zwei Meter tief sein, waren aber tiefer. Es waren sechs Meter und es gab auch eine größere Anzahl von Tajamares, in denen Wasser gespeichert wurde, als erlaubt waren”, sagte Arriola.

Er betonte, aufgrund der mangelhaften Umsetzung, mit der das Projekt entwickelt und ausgeführt wird, müsse sich der gesetzliche Vertreter des Unternehmens, Sebastián González, wegen Nichteinhaltung der Vorschriften strafrechtlich verantworten.

Arriola fügte hinzu, dass dieses Vorhaben auf der Estancia für die Bewässerung von Versuchsflächen von Sojabohnen und Zwiebeln gemacht worden sei.

Wochenblatt / ABC Color

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