Asunción: Der ehemalige Gouverneur des Départements Central erfüllt die Voraussetzungen für eine Entlassung aus dem Krankenhaus, benötigt jedoch weiterhin ständige Pflege, Physiotherapie und neurologische Nachbetreuung. Die Ärzte empfahlen, dass er rund um die Uhr von Familienangehörigen begleitet werden sollte.
Richter Carlos Luis Mendoza Peña besuchte den ehemaligen Gouverneur von Central, Hugo Javier González Alegre, im Nationalkrankenhaus von Itauguá, um dessen Gesundheitszustand zu begutachten. Der Patient ist in der Lage, aus dem Krankenhaus entlassen zu werden, doch die Entscheidung über seinen Verbleib hängt vom Gerichtsentscheid ab: Er könnte seine Genesung zu Hause fortsetzen, wie von den Ärzten empfohlen, oder ins Gefängnis zurückkehren.
Der Generaldirektor des Nationalkrankenhauses von Itauguá (HNI), Miguel Ferreira, erklärte gegenüber dem Radiosender 1080 AM, dass das Ärzteteam bereits auf das Schreiben des Richters geantwortet habe. Dieser hatte einen Bericht über den Gesundheitszustand des ehemaligen Gouverneurs angefordert, der eingeliefert worden war, nachdem er mit schweren Verletzungen in seiner Zelle in der Justizvollzugsanstalt „La Esperanza“ aufgefunden worden war.
„Er hat eine Entlassung aus dem Krankenhaus [klinische Entlassung], die Voraussetzungen dafür erfüllt er bereits, was er jedoch nicht hat, ist die medizinische Freigabe [vollständige Gesundmeldung]. Er muss seine Genesung, seine Physiotherapie sowie die neurologische und motorische Behandlung fortsetzen“, wies Ferreira hin.
Der Arzt betonte, dass das Team, das González Alegre betreute, eine permanente Unterstützung durch die Familie für unerlässlich hält, da er während seiner Genesung weiterhin Schwierigkeiten aufweist.
„Das Ärzteteam, das ihn behandelt hat, schlug vor, dass die Betreuung durch seine Angehörigen unerlässlich ist. Das muss rund um die Uhr geschehen, da er plötzlich und nachts mit Halluzinationen aufwacht und es gefährlich ist, wenn er nicht von einem nahen Familienangehörigen begleitet wird“, erklärte er. Er fügte hinzu, dass die Empfehlung von Fachleuten der Psychologie und Psychiatrie des Krankenhauses ausgesprochen wurde.
Wochenblatt / El Nacional













