Carmen del Paraná: Es gibt einen Ort im Süden Paraguays, an dem sich der Horizont in einem unendlichen Blau verliert und die Wellen sanft gegen den Sand schlagen – ein Ort, der zu Recht den Beinamen “paraguayisches Meer“ trägt.
Carmen del Paraná ist nicht nur eine Stadt; es ist eine Erfahrung von Frieden, Natur und kilometerweitem Wasser, die dazu einlädt, den Lärm des Alltags hinter sich zu lassen und sich mit dem Wesen des Departements Itapúa zu verbinden.
Die Stadt hat sich weiterentwickelt und bietet heute eine erstklassige touristische Infrastruktur. Mit ihren drei voll funktionsfähigen Stränden – Playa Tacuary, Ybycuí und Pirayú – finden Besucher ein breites Spektrum an Möglichkeiten: Von Adrenalin beim Paragliding, Kajakfahren und Bootsfahrten bis hin zur Gelassenheit in den historischen Museen. Auch die Gastronomie hat mit einem stetig wachsenden Food Park einen riesigen Sprung gemacht und bietet alles von Kaffeespezialitäten bis hin zu bekannten Ketten.
Zudem hat sich das Hotelgewerbe durch ein “Konsortium-System“ professionalisiert, bei dem lokale Unternehmer Qualitätsdienstleistungen erbringen. Dies garantiert, dass die Vorteile des Tourismus direkt bei den Haushalten vor Ort ankommen. Mit 8 Hotels, 18 touristischen Herbergen und 44 registrierten Gästehäusern (lizenziert durch die Gemeinde und Senatur) bietet die Stadt das größte Übernachtungsangebot der Region.
Die Preise variieren zwischen 70.000 Guaranies pro Person und Nacht in Hostels und Herbergen bis zu einem Durchschnitt von 350.000 Gs. in exklusiven Hotels, die High-End-Service, Pools und personalisierte Betreuung am Strand bieten.
Das Herz der Tourismusroute
Bürgermeister Germán Gneiting lädt alle Paraguayer und ausländischen Besucher – die bereits aus Deutschland, Frankreich, den USA und anderen Teilen Europas auf der Suche nach Ruhe und Naturverbundenheit anreisen – herzlich ein.
„Carmen del Paraná liegt strategisch günstig. Von hier aus kann man in einem Umkreis von maximal 50 Kilometern die Jesuitenruinen, das Yacyretá-Wasserkraftwerk oder die Colonias Unidas mit der Mate-Tee-Route besuchen und danach zum Ausruhen an unsere paradiesischen Strände zurückkehren. Wir wollen im Verbund mit anderen Städten arbeiten, damit Touristen den Karneval genießen und Einkäufe tätigen können, aber Carmen als ihren Rückzugsort wählen“, so das Stadtoberhaupt.
Hauptstadt des Reises
Carmen del Paraná lebt nicht nur vom Sommer; die Stadt ist auch ein industrieller Riese. Als Hauptstadt des Reises verarbeitet die Stadt 80 % des in Paraguay konsumierten und in die Welt exportierten Reises und beheimatet die drei größten Reisindustrien des Landes.
In diesem Jahr setzt sich die Stadt hohe Ziele: Beim Reisfestival soll mit dem größten “Guiso Carretero“ (ein traditioneller Eintopf) der Welt ein Guinness-Weltrekord aufgestellt werden. Zudem ist der Veranstaltungskalender prall gefüllt, unter anderem als Austragungsort für internationale Events wie die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), den Triathlon und den massiven “Copa Agrufito“.
Die Zukunft einer Stadt zum Verlieben
Das Wachstum von Carmen del Paraná ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines Erbes der Heimatliebe, das in der Familie Gneiting seit Generationen verankert ist. Heute treibt dieser Geist eine Transformation voran, die die Reistradition mit der modernen Vision einer „Industrie ohne Schornsteine“ verbindet. Mit großen Immobilienprojekten in Planung und einer stetig wachsenden Kulturagenda festigt die Stadt ihren Ruf als neues Epizentrum der Entwicklung im Süden.
Wochenblatt / La Nación















