Caacupé: Was eigentlich der glücklichste Tag im Leben einer Lehrerin sein sollte, verwandelte sich in einen unvorstellbaren Moment des Grauens. Carolina gab ihrem Seelenverwandten am vergangenen Mittwoch in Caacupé das Ja-Wort. Doch während der kirchlichen Zeremonie tauchte bei ihr zu Hause in Ypacaraí ein junger Mann auf einem Motorrad auf, um ein “kleines Geschenk“ für die Braut abzugeben.
Schnell machten sich Verzweiflung und Rätselraten breit: Aus dem Paket strömte ein unerträglicher Gestank. Wie in einem Horrorfilm war das Päckchen zudem in tiefschwarzes Material gehüllt und wirkte absolut unheimlich.
Die Braut berichtete in den sozialen Netzwerken: „Zuerst habe ich dem Ganzen keine Bedeutung beigemessen, aber als ich es sah, überkam mich große Angst.“ Sie erzählte weiter, dass das Kindermädchen ihres Vaters das Paket entgegennahm. Ihr fiel sofort der stechende Geruch auf. Zudem war das Paket in schwarze Folie gewickelt und mit viel Erde bedeckt. Die Hausbewohner erschraken so sehr, dass sie das mysteriöse Geschenk sofort weit wegbrachten und entsorgten.
Die Angehörigen des frisch vermählten Paares vermuten, dass es sich um ein “Payé“ handelt – einen rituellen Fluch oder Zauber, der der Braut und ihrer frischen Ehe Schaden zufügen soll.
Wochenblatt / Cronica















