Deutsche Professoren schlagen Zusammenarbeit mit Paraguay vor

Asunción: Die Senatoren Ana María Mendoza de Acha, Hugo Estigarribia und Marcelo Duarte, empfingen Prof. Dr. Jörg Winterberg, Rektor der privaten SRH Hochschule von Heidelberg. Das Treffen fand im Kultursekretariat statt.

Bei dieser Gelegenheit erklärte Prof. Dr. Jörg Winterberg den Senatoren, dass ein Interesse von Seiten der privaten Hochschulen Deutschlands besteht mittels Kooperationsprojekte die Qualität der Bildung in den paraguayischen Universitäten zu verbessern.

Der Vorschlag traf auf interessierte Zuhörer, die sehr wohl wissen welch hohes Niveau an Technologie, Infrastruktur und Wissen die deutschen Universitäten charakterisieren.

„Wir schlugen vor ein Jahr der Vorbereitung zu initiieren damit sich unsere Studenten auf das Niveau der deutschen Gegenstücke hinbewegen. Wenn eine Art Gleichheit hergestellt sein sollte und das Studium in Paraguay beendet ist, könnten unsere Studenten auch ihren Master in Deutschland machen, hob die Senatorin Ana Mendoza hervor.

Sie sagte auch, dass wenn sich die Initiative konkretisieren sollte, wäre das ein wichtiger Impuls für die Verbesserung nationaler Universitäten und ohne Zweifel für die paraguayischen Studenten.

„Den Besuch von hoher Wichtigkeit verdanken wir der ausgezeichneten Arbeit unseres Botschafters in Deutschland, Raúl Florentín Antola“, erklärte Mendoza. Zu dem Treffen kam es am 3. Oktober.

Konrad Adenauer Stiftung

Andererseits besuchte der Repräsentant des Programmes „Sozialpolitik in Lateinamerika“ (SOPLA), von der Konrad Adenauer Stiftung, Olaf Jacob, den zweiten Vizepräsidentin der Senatorenkammer, Senatorin Ana Mendoza de Acha und den Vorsitzenden der Gesetzgeber, Justiz und Arbeitskommission, Senator Marcelo Duarte und analysierten die eventuelle Rückkehr der Stiftung nach Paraguay.

„Wir glauben dass es wichtig ist, dass die Konrad Adenauer Stiftung erneut Verbindungen für eine Rückkehr aufbaut. Diese deutsche Stiftung half zum Bespiel dem Institut Promur, verantwortlich für den Schutz der Frauenrechte. Auch politischen Stiftungen half sie mit Weiterbildungen“, erklärte die Senatorin Mendoza.

Die Senatoren zeigten sich vertraulich, dass die Stiftung über eine Rückkehr nachdenkt wodurch das Land von dem prestigereichen Organismus profitieren kann.

Das Regionalprogramm Sozialpolitik in Lateinamerika (SOPLA) der Konrad Adenauer Stiftung hat seine Zentrale in Río de Janeiro (Brasilien). Die Absicht dieses ist Impulse zu geben für politische Reformen in Lateinamerika durch den Austausch von Erfahrung. Laut den Repräsentanten von SOPLA sind die sozialen Kontraste Grund für den Populismus und die unstabile Politik in Lateinamerika.

(Wochenblatt / La Nación / Foto:idw-online.de)

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