Kolonie Independencia: Der verletzte Fahrer eines Fernbusses, dessen Windschutzscheibe von einem Stein durchschlagen wurde, der sogar einen Passagierin tötete, verlor im Krankenhaus seinen Kampf ums Leben.
Antonio Escobar, der Fahrer des Busses der Firma Ybytyruzú S.R.L., der in der Gegend von Ybytymí, Departement Paraguarí, von einem Stein getroffen wurde, starb heute Nacht, nachdem er bei dem Unglück schwer verletzt worden war.
Das ungewöhnliche Ereignis passierte am vergangenen Samstag gegen 18:30 Uhr, als der Bus auf dem Weg nach Villarrica war und der Stein die Windschutzscheibe des Busses durchschlug.
Der Stein verletzte Escobar schwer und führte schließlich zum Tod einer Passagierin. Auch ein anderer Fahrgast erlitt leichte Verletzungen.
Den Daten zufolge soll der Stein den Kopf des Fahrers gestreift, ihn schwer verletzt und dann das Gesicht der Verstorbenen getroffen haben.
Alicia Bogado heißt das Opfer in dem Fall. Die junge Frau wurde in das IPS Krankenhaus von Tebicuary gebracht, wo man ihren Tod aufgrund eines Kopftraumas bestätigte.
Der Stein, der den Bus traf, wog mehr als zwei Kilogramm und ähnelte denen, die für den Bau von Kopfsteinpflaster verwendet werden.
Escobar stammt aus der Kolonie Independencia und wohnte im Bereich von Calle 1000. Die ganze Gemeinde trauerte um den äußerst beliebten und immer fröhlichen Mann, der eine Frau und zwei kleine Kinder zurücklässt. Die Besten gehen leider immer zuerst.
🚨 #AHORA
📌 Muere el chofer herido por una piedra en extraño episodio en Ybytimí, departamento de Paraguarí
♦️ El hombre estaba grave luego de recibir el impacto de la piedra que también mató a una pasajera.#NPY #NosConectaSiempre pic.twitter.com/tlvS4B3Xpp
— NPY Oficial (@npyoficial) June 14, 2023
Wochenblatt / Twitter











Wolfgang
Sah gestern einen Beitrag im Tv, wo gesagt wurde, es handelt sich um Steinewerfer. Es gab in der Zone schon mehrere Vorfaelle mit Blech- und Glasschaeden.
nmp299
Das mit den Steinewerfern wird absolut richtig sein. Ein solch großer Stein kann von einem Fahrzeug nicht mit den Reifen aufgenommen und wieder abgestoßen werden, das widerspricht jeder Physik. Auch von einer Ladefläche wird dieser nicht runter fallen und einen Winkel durch eine Busscheibe nehmen können.
Es verwundert mich, dass man nicht sofort in diese Richtung ermittelt hat.
Hüpfindianer
War auch mein Gedanke. Ein Stein würde eher seitlich wegspicken. In der ersten News stand, dass der Stein von 2 kg zwischen den Doppelradaufhängung nach hinten abgespickt sei. Finde ich auch ziemlich unwahrscheinlich. Das Geschichtchen hiesig Vollprofi-Prästeinzeitpolizei hätte ich daher eher geglaubt. wenn ein Fußgänger oder jemand am Straßenrand zum Opfer gefallen wäre. Aber ok, sei es wie es gewesen sein soll. Jedenfalls ist mein Vertrauen in hiesig Vollprofi-Prästeinzeitpolizei nicht besonders groß. Wer zu doof, zu faul und zu beides ist, dann bleibt der tatsächliche Hergang – wie so oft – wohl für immer in den Sternen geschrieben.
Gamma Ray
Abartig, das ist wirklich pervers. Aber klar, solche Leute gibt es überall, wenn eine Gesellschaft degeneriert. Rein auf Zerstörung aus. Ich glaube, das wird noch in Paraguay zunehmen. Gelangweilte, unter Drogen stehende Halbstarke, die sich auf diese Weise „vergnügen“.
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Nach Steinwerfern sieht es m. M. nach nicht aus. Die Passagierin saß ja vermutlich hinter dem Fahrer. Die Fahrer sitzen meist tiefer als die Passagiere. In einem anderen Bericht hieß es, der Stein wurde von einem Zwillingsreifen (also in der Lücke zwischen den Reifen) aufgenommen und geschleudert. Ein Zwei-kg-Stein muss nicht groß sein, das Loch in der Fensterscheibe ist es auch nicht. Beide wurden offensichtlich im Kopfbereich getroffen!? Eigentlich sollte der Winkel/Flugbahn einfach ermittelt werden können wenn es so viele Treffer gab!?
Hoy estamos, mañana no sabemos!