Die „Parallelkasse“ der Verkehrspolizei von Asunción ist nach Aussage des Direktors vorbei

Asunción: Von den 383 Beamten sind nur 180 Inspektoren auf der Straße tätig. Der Rest von ihnen ist im Verwaltungsbereich tätig. Zu alle dem gibt es kein funktionierenden Abschleppwagen mehr.

Alfredo Vázquez, der neue Direktor der städtischen Verkehrspolizei von Asunción, hat gerade sein Amt angetreten und bereits einige wichtige Änderungen vorgenommen, wie etwa die Abschaffung der „Parallelkasse“, die es innerhalb der PMT gab.

Er sagte, dass er seit Samstag die Existenz der parallelen Kasse verboten hat (obwohl das logisch ist). Er fügte hinzu, dass das Ziel darin bestehe, dass kein PMT gegenüber einer anderen Person als der Stadtverwaltung rechenschaftspflichtig sein solle.

Der Direktor erwähnte auch, dass viele PMTs wegen ihrer Ehrlichkeit entlassen wurden und nun wieder eingesetzt werden sollen. „Es gibt viele Ex-PMT Angestellte, die, weil sie ihre Arbeit gut gemacht haben, weil sie ehrlich waren, entlassen wurden“, sagte er.

Er erwähnte auch die Zahl der Beamten in der Verkehrsdirektion, wo es mehr Leute in der Verwaltung als auf der Straße gibt, da von 383 Beamten nur 180 Inspektoren sind.

„Am Samstag habe ich angeordnet, dass kein Chef oder stellvertretender Chef mehr in seinem Büro sein darf. Ich weiß, dass ich in einen Stützpunkt komme und der Chef und der stellvertretende Chef immer da sind. Warum sind die nicht auf der Straße? Zum Mercado 4 schicken sie zwei oder drei Leute, und wenn sich alles staut ist das Einzige was sie machen zu verschwinden, weil sie nichts lösen können“, sagte der neue Direktor.

Vázquez, der am vergangenen Freitag zum neuen Direktor ernannt wurde, besichtigte am Samstag die sechs Einsatzstellen und stellte fest, dass sie in einem schlechten Zustand sind. Er wies darauf hin, dass sie weder Treibstoff für die Fahrzeuge noch Abschleppwagen haben.

Wochenblatt / Extra

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