Asunción: Während das Fürsorgeinstitut insgesamt 850 Millionen US-Dollar Schulden hat, darunter 300 Millionen bei Pharma-Unternehmen, plant der Verwaltungsrat nun Weihnachtsgeld an Pensionäre zu zahlen. Die meisten bekommen schon 100% ihres letzten Lohnes als Rente.
Der IPS-Verwaltungsrat hat eine zusätzliche Zahlung der Altersversorgung, auch Aguinaldo (Weihnachtsgeld) genannt, genehmigt. Der Antrag wurde von der Leitung des IPS während der gestrigen Sitzung gestellt.
Die Sozialversicherungsanstalt wird die Verfahren zur Gewährung der jährlichen Leistung an die Rentner und Pensionäre einleiten, nachdem sie die Zustimmung des Verwaltungsrates und der Verwaltungs- und Finanzdirektion sowie des versicherungsmathematischen Teams erhalten hat.
Das dreizehnte Gehalt wird im November ausgezahlt, zeitgleich mit der Auszahlung für diesen Monat, so Carlos Cabral, Direktor für Renten.
Der Betrag entspricht einem Zwölftel der Summe der im Laufe des Jahres erhaltenen Bezüge, und die außerordentliche Leistung ist bereits eine Tradition am Ende eines jeden Jahres. Die Mindestrente entspricht 75 % des Mindestlohns, d. h. kein Rentner kann weniger als diesen Betrag erhalten.
Wochenblatt / Hoy













DerEulenspiegel
Mir tun alle künftigen paraguayischen Rentner von Herzen leid. Sie vertrauen auf die IPS und werden in einem bösen Albtraum aufwachen. Dieser ganze IPS-Laden, ein durch und durch korrupter Laden mit unfähigem Personal kann auf Dauer nur Pleite gehen. Wie kann es nur sein, daß dieser Saftladen über 850 Mio. USD Schulden angehäuft hat und keiner der bisherigen Colorado Regierungen das bisher in den Griff bekommen konnte? Das kann nur böse enden.
Hermann1
In jedem anderen Land würden die Geschäftsführer dieser Anstalt wegen Insolvenzverschleppung angeklagt und auch verurteilt werden.