Asunción: Ein Lastkahn wurde mitten im Dschungel zurückgelassen, als wäre es die Arche Noah selbst, nachdem das Wasser der universellen Sintflut zurückgegangen war. Ein Foto wie in der Apokalypse, aber vielleicht wird sie bald wirklich Realität.
Die historischen Aufzeichnungen über den niedrigen Pegel des Paraguay-Flusses gehen von Tag zu Tag weiter und die Situation wird immer besorgniserregender. Der Fluss ist so stark “verschwunden“, dass es Lastkähne gibt, die im Dschungel zurückgeblieben sind, was eine echte Darstellung dessen zu sein scheint, was urbane Legenden über die Entdeckung der biblischen Arche Noah nach der Sintflut erzählen.
Und die Erklärung für dieses äußerst beeindruckende Bild liegt in der neuen Markierung, die der Paraguay-Fluss in Asunción präsentiert. Der Direktor für Meteorologie, Eduardo Mingo, bestätigte, dass der Pegel immer weiter zurückgehe. Vorgestern lag er in Asunción bei -1,30 m. Am 29.05.1983, im Vergleich dazu, lag der Pegel bei 9,01 m, als es ein extremes Hochwasser gab.
„Es gibt keine Anzeichen für einen Regen, der zu einem nachhaltigen Anstieg des Pegels führen könnte. Es kann zu Ereignissen kommen, die lokal dazu führen, dass dieser Wert ansteigt, aber es handelt sich dabei um einen Teilzustand, er dauert drei bis fünf Tage, manchmal steigt er um sieben bis zehn Zentimeter und fällt dann wieder ab“, erklärte Mingo einem Interview.
In den vergangenen Jahren, zum Beispiel im Jahr 2021, lag der niedrigste Wert bei -75 cm, aber erst im Oktober, anders als in diesem Jahr, wo solche Zahlen schon im September registriert wurden.
Die Regenwahrscheinlichkeit für das kommende Wochenende ist ebenfalls gering, sodass nicht mit einer Umkehr der Situation zu rechnen ist.
Wochenblatt / Cronica














