Asunción: Die jährliche Frage nach der Verfügbarkeit des beliebten Costilla (Rinderrippen) zu den Feiertagen beschäftigt die Verbraucher in Paraguay.
In der jüngsten Episode des Podcast Timóre gab die Fachjournalistin Adriana Caballero Einblicke in die Bemühungen des Landes, die hohe Fleischnachfrage zum Jahresende zu bewältigen.
Importe aus Brasilien sichern den Festtagsbraten
Laut Caballero erwartet Paraguay, die Nachfrage nach Fleisch – insbesondere den für die Feiertage essenziellen Cuts – decken zu können. Ein entscheidender Faktor hierbei sind die bereits laufenden Fleischimporte aus dem Nachbarland Brasilien.
Sie sagte: „Paraguay kauft bereits seit einiger Zeit Fleisch aus Brasilien, um die Versorgungssicherheit in der festlichen Hochphase zu gewährleisten.“
Diese Strategie soll verhindern, dass es aufgrund der traditionell stark erhöhten Nachfrage im Dezember zu Engpässen und extremen Preisspitzen kommt.
Das Spiel von Angebot und Nachfrage
Ein weiterer Kernpunkt, den die Journalistin betonte, ist die Funktionsweise des Fleischmarktes in Paraguay. Im Gegensatz zu regulierten Märkten wird der Preis hier maßgeblich von der freien Marktwirtschaft bestimmt.
Es existiert keine staatliche oder behördliche Preisregulierung für Fleisch. Stattdessen bestimmen die Kräfte des Marktes – konkret das Verhältnis von Angebot und Nachfrage – den Endpreis für den Verbraucher.
Fazit für Verbraucher
Obwohl die Importe aus Brasilien die Verfügbarkeit von Fleisch, einschließlich der begehrten Rippen, wahrscheinlich sichern werden, bedeutet die marktbasierte Preisgestaltung, dass die Verbraucher dennoch mit Preisanstiegen rechnen müssen, wenn die Nachfrage das verfügbare Angebot übersteigt.
Die Vorbereitungen des Landes, durch Zukäufe die Lücken zu füllen, signalisieren jedoch den Willen, die traditionellen Festessen in Paraguay zu garantieren.
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