Endlich wartungsfrei: Wie batterielose Schließanlagen Betriebskosten senken und Nachhaltigkeit steigern

Technologie soll uns das Leben eigentlich leichter machen. Doch oft bringt sie neue Sorgen mit sich. Wer auf moderne Schließsysteme umsteigt, freut sich zunächst über den Komfort. Keine schweren Schlüsselbunde mehr. Volle Kontrolle. Doch nach ein oder zwei Jahren kommt das böse Erwachen. Und es kommt meistens schleichend. Plötzlich blinkt an der ersten Tür eine rote Warnleuchte. Die Batterie ist schwach. Wenige Tage später meldet sich die nächste Tür. Und dann noch eine. In einem großen Gebäude mit hunderten von Türen entwickelt sich das schnell zu einem echten Albtraum für die Verwaltung. Die neueste Generation digitaler Schließzylinder braucht überhaupt keine fremde Energiequelle mehr. Sie versorgt sich selbst. Das klingt fast wie Magie, ist aber reine Physik. Und es verändert die Kalkulation für Gebäudebetreiber grundlegend.

Der unsichtbare Kostenfresser im Türblatt

Viele Unternehmen schauen bei der Anschaffung nur auf den Preis des Zylinders. Das ist ein teurer Fehler. Die wahren Kosten verstecken sich im Betrieb. Eine Batterie kostet vielleicht nur wenige Euro. Das klingt harmlos. Aber rechnen wir das einmal hoch. Nehmen wir ein Bürogebäude mit dreihundert Türen. Alle zwei Jahre müssen die Batterien getauscht werden. Das sind nicht nur die Materialkosten. Viel teurer ist die menschliche Arbeitskraft. Jemand muss die Batterien bestellen, lagern und dann zu jeder einzelnen Tür laufen. Das dauert Zeit. Zeit, in der dieser Mitarbeiter nichts anderes tun kann. Dazu kommen die Störungen. Eine leere Batterie bedeutet oft, dass eine Tür nicht mehr aufgeht. Mitarbeiter stehen davor und kommen nicht an ihre Unterlagen. Der Betrieb stockt. Das verursacht Stress und kostet Geld. Batterielose Systeme von beispielsweise iLOQ eliminieren diesen Posten komplett.

Ein grüner Fußabdruck ohne Sondermüll

Nachhaltigkeit ist heute mehr als nur ein Trendwort in der Werbroschüre. Unternehmen müssen handeln. Sie müssen ihre Ökobilanz verbessern. Herkömmliche digitale Schließanlagen produzieren Müll. Und zwar giftigen Müll. Lithium und andere Schwermetalle in den Batterien sind eine Belastung für die Umwelt. Schon die Gewinnung der Rohstoffe ist oft problematisch. Und am Ende landen tausende kleiner Energiezellen im Sondermüll. Das passt nicht mehr in unsere Zeit. Wer auf batterielose Technik setzt, durchbricht diesen Kreislauf. Die Energie entsteht genau in dem Moment, in dem sie gebraucht wird. Das geschieht meist durch Induktion beim Vorhalten des Smartphones oder durch die kinetische Energie beim Einstecken des Schlüssels.

Sicherheit, die niemals schläft

Neben dem Geld und der Umwelt gibt es noch einen dritten, entscheidenden Faktor. Die Verlässlichkeit. Eine Batterie kann auslaufen. Sie kann bei Kälte versagen. Kontakte können korrodieren. Ein batterieloses System kennt diese Schwächen nicht. Es ist immer bereit. Auch wenn eine Tür in einem abgelegenen Lagerraum drei Jahre lang nicht geöffnet wurde, funktioniert sie im entscheidenden Moment sofort. Es gibt keine Selbstentladung. Man muss keine Angst haben, dass man nach den Betriebsferien vor verschlossenen Türen steht, weil der Frost den Batterien den Rest gegeben hat. Diese Robustheit schafft Vertrauen. Sicherheitstechnik muss funktionieren, ohne dass man sich ständig um sie kümmern muss.

CC
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