Ciudad del Este: Sie ist wieder da, gesund und munter: Die Frau, die offiziell als “vermisst“ galt, in Wahrheit aber aus freien Stücken untergetaucht war. Es handelt sich um Norma Ramona Acuña Cabrera, die an der Kreuzung der Avenida del Lago und Eugenio A. Garay ausfindig gemacht wurde.
Die Frau erklärte den Polizeibeamten, dass sie im Februar 2022 von zu Hause abgehauen sei – müde von den Misshandlungen und der Gewalt, die sie nach eigenen Angaben durch ihren Partner Reinaldo Martínez Martínez erlitt. Cabrera erzählte, dass sie niemanden über ihren Verbleib informierte und nicht einmal wusste, dass ihr Ex-Freund sie als vermisst gemeldet hatte.
Seitdem entschied sich die Dame, spurlos von der Bildfläche und von WhatsApp zu verschwinden, ohne jeglichen Kontakt zum Anzeigesteller zu halten. Schließlich wurde sie gebeten, zur Polizeidirektion mitzukommen, um die entsprechenden Formalitäten zu erledigen und die Suche offiziell zu beenden. Dabei stellte sie klar: Sie war nicht verloren gegangen, sondern auf der Flucht vor familiärer Gewalt.
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ein Leser
Beim Lesen eines solchen Berichts denkt man unweigerlich daran, was diese Frau mutmaßlich alles durchmachen musste. Sich vollständig zurückzuziehen, Kontakte abzubrechen und zu verschwinden, ist in der Regel kein spontaner Schritt, sondern Ausdruck großer Belastung und Angst. Hoffentlich wendet sich ihre Situation nun zum Besseren und sie findet Schutz, Stabilität und die Möglichkeit, ihr Leben in Ruhe neu aufzubauen.