Für eine effizientere Justiz: Staatsanwaltschaft von Itapúa implementiert neues Betreuungsmodell mit Gender-Perspektive

Encarnación: Experten und Justizbehörden debattierten in Encarnación über bewährte Verfahren im Umgang mit komplexen Fällen, um eine erneute Traumatisierung der Opfer (Re-Viktimisierung) im Strafrechtssystem zu verhindern.

Die zuständige Staatsanwältin des Bereichs V (Itapúa), Fabiola Molas, leitete die Umsetzung des Projekts “Stärkung des staatsanwaltlichen Managements mit Gender-Perspektive“, das im neuen Gebäude der Regionalstaatsanwaltschaft von Encarnación durchgeführt wurde.

An der Veranstaltung nahmen etwa 50 Beamte und Staatsanwälte aus verschiedenen Teilen des Departements Itapúa teil. Sie beteiligten sich an einem Themenforum, das darauf ausgerichtet war, die institutionellen Kapazitäten zu stärken und Erfahrungen bei der Einbindung der Gender-Perspektive in die staatsanwaltschaftliche Arbeit auszutauschen.

Während der Tagung wurden Herausforderungen, bewährte Praktiken und Strategien erörtert, um die Untersuchung und Behandlung von Fällen im Zusammenhang mit geschlechtsspezifischer Gewalt zu optimieren. Ziel ist es, institutionelle Antworten zu fördern, die effizienter, empathischer und an die Menschenrechtsstandards angepasst sind.

An dem Forum nahmen ebenfalls die Direktorin der Frauenabteilung der Stadtverwaltung von Encarnación, die Anwältin Mariela Pavón, sowie die Vertreterin der Organisation Kuña Roga, Carolina González, teil. Als Gastreferentin teilte die Staatsanwältin der Spezialeinheit für Menschenhandel, Susana González, ihr Wissen und praktische Werkzeuge aus ihrer Erfahrung bei Ermittlungen zu geschlechtsspezifischer Gewalt und damit verbundenen Straftaten.

Das Projekt wurde von der Organisation Kuña Roga in Zusammenarbeit mit Mujeres del Sur finanziert. Damit wurde die interinstitutionelle Arbeit zur Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen gestärkt.

Seitens der Staatsanwaltschaft wurde betont, dass solche Initiativen dazu beitragen, die Arbeit der Behörden inklusiver zu gestalten und sie für die Lebensrealitäten der Opfer zu sensibilisieren.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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