Gesundheitsrisiko im Garten: Giftige Riesenschnecken überfallen Wohnviertel

Ciudad del Este: Die Bewohner des Viertels Área 5 in der Stadt Presidente Franco, Alto Paraná, äußerten ihre wachsende Besorgnis über einen Befall mit Afrikanischen Riesenschnecken, der zahlreiche Häuser in der Gegend betrifft. Wie sie berichteten, ist die Präsenz dieser Weichtiere mittlerweile zum Alltag geworden und stellt ein ernstes sanitäres sowie ökologisches Problem dar.

Die Anwohner gaben an, täglich große Mengen an Schnecken einsammeln zu müssen, die Höfe und Gärten überfluten und sogar an Hauswänden und Mauern hochklettern. Die Situation verschlimmert sich besonders nachts und nach Regenfällen, wenn die Schnecken in noch größerer Zahl erscheinen, was Unbehagen und Angst unter den Familien auslöst.

Die Afrikanische Riesenschnecke gilt als hochgradig invasive und gefährliche Art, da sie Träger von Parasiten sein kann, die die menschliche Gesundheit gefährden, und zudem Schäden an Pflanzen und Kulturen verursacht. Aus diesem Grund betonen die Nachbarn, dass das Problem über eine bloße Belästigung hinausgeht und ein dringendes Eingreifen der zuständigen Behörden erfordert.

Trotz wiederholter Anzeigen und Hilferufe der Betroffenen versichern diese, dass bisher keine öffentliche Institution eine konkrete Lösung angeboten oder mit Kontroll- oder Ausrottungsmaßnahmen begonnen hat. Diese mangelnde Reaktion sorgt für Empörung und erhöht die Sorge vor möglichen Gesundheitsrisiken.

Die Bewohner des Viertels Área 5 fordern die Präsenz von kommunalen, gesundheitlichen und ökologischen Behörden, um die Situation zu bewerten und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, die die Ausbreitung der Schnecken kontrollieren und die Gesundheit der Gemeinschaft schützen.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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