Asunción: Seit der Reglementierung des Marktes für Kohlenstoffgutschriften hat Paraguay bereits Investitionen von über 10 Millionen USD in der Chaco-Region realisiert. Aktuell werden die Zertifizierungsprozesse auf mehr als 400.000 Hektar ausgeweitet.
Präsident Santiago Peña leitete eine Arbeitssitzung mit dem Minister für Umwelt und nachhaltige Entwicklung, Rolando de Barros. Dabei wurden Fortschritte, Herausforderungen und Prioritäten der Umweltagenda bewertet – mit Fokus auf nachhaltige Entwicklung und der Positionierung Paraguays als Knotenpunkt für “Green Business“.
Während des Treffens bekräftigte der Minister die Bedeutung der Konsolidierung des Kohlenstoffmarktes. Dabei stünden Rückverfolgbarkeit, Qualität und Transparenz der Zertifikate im Vordergrund, um Investitionen anzuziehen und die grüne Wirtschaft zu stärken.
Zudem hob er die Zusammenarbeit mit den binationalen Wasserkraftwerken Itaipú und Yacyretá hervor. Ziel sei es, das Umweltkapital Paraguays zu stärken, natürliche Ressourcen in Wert zu setzen und das Land als Hub für nachhaltige Geschäfte zu projizieren. Dies soll Investitionen in saubere Energien wie Solaranlagen, Photovoltaik und grünen Wasserstoff fördern.
Ein weiterer Schwerpunkt des Treffens war die Stärkung der staatlich verwalteten Wildschutzgebiete, die insgesamt 2,4 Millionen Hektar umfassen. In diesem Rahmen wurden Investitionen in Infrastruktur, Logistik, Forschung und Kommunikation vorangetrieben, um diese Gebiete als Orte für Naturschutz, Forschung und Erholung zu festigen.
Das Treffen bekräftigte das Engagement der paraguayischen Regierung, Umweltschutz mit wirtschaftlicher Entwicklung zu verbinden und so nachhaltige Investitionen, verantwortungsvolles Wachstum und Chancen für künftige Generationen zu fördern.
Wochenblatt / IP Paraguay / Beitragsbild Archiv















