Asunción: Die nationale Behörde für das öffentliche Auftragswesen (DNCP) hat einen neuen historischen Rekord bei der Anzahl der Unternehmen und Einzelpersonen aufgestellt, die wegen Verstößen gegen die Vergabevorschriften von öffentlichen Ausschreibungen ausgeschlossen wurden. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 187 Ausschlüsse verzeichnet.
Dieser neue Höchstwert übertrifft den erst im Oktober verkündeten Rekord von 164 Sperren und bricht damit die bisherige historische Marke von 161 aus dem Jahr 2017 deutlich.
Die DNCP betont, dass dieser Anstieg ein Ergebnis der verstärkten Kontrollen und administrativen Ermittlungsverfahren ist. Dabei liegt der Fokus strikt auf der Einhaltung von Verträgen sowie der Prävention von Unregelmäßigkeiten, wie etwa der Übermittlung falscher Informationen.
Unter der aktuellen Leitung beläuft sich die Gesamtzahl der Ausschlüsse auf über 400. In den letzten Jahren war ein stetiges Wachstum zu beobachten: Ein Plus von 23 % im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr und ein weiterer Anstieg um 18 % im Jahr 2025.
Die am stärksten betroffenen Branchen sind weiterhin:
-Bau- und Instandhaltungsarbeiten: 30 %
-Reinigungsdienste und Reparaturen: 18 %
-Beschaffung medizinischer Geräte oder technische Dienstleistungen: jeweils 8 %
Der Direktor der Behörde DNCP, Agustín Encina, hob hervor, dass diese Maßnahmen die Transparenz und den verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Mitteln stärken und einen wettbewerbsfähigeren sowie integren Markt fördern sollen. „Wir fühlen uns der Null-Toleranz-Politik gegenüber Vertragsverletzungen verpflichtet, um die Interessen des Staates und der Bürger zu schützen“, erklärte er.
Die vollständige Liste der sanktionierten Anbieter ist auf dem offiziellen Portal der Behörde DNCP einsehbar, wo Sie interessierte Details zu den jeweiligen Beschlüssen abrufen können.
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