Encarnación: Gefährliche Strömung und schwimmende Baumstämme: Wegen dramatisch angestiegener Wasserstände hat die argentinische Küstenwache am gestrigen Montag einen sofortigen Stopp für den gesamten Fähr- und Passagierverkehr auf mehreren internationalen Grenzübergängen nach Paraguay verhängt.
Die Eil-Anordnung der Dienststelle im argentinischen Eldorado (Provinz Misiones) schließt mehrere wichtige Übergänge mit sofortiger Wirkung. Der Grund ist brandgefährlich: Der Rio Parana führt derzeit nicht nur eine reißende Strömung, sondern treibt auch riesige Mengen an Treibgut, Wurzelwerk und ganzen Baumstämmen mit sich. Eine Überfahrt wäre für Passagiere und Besatzungen lebensgefährlich.
Totale Sperrung für Fähren und Passagierboote
Die Anordnung gilt ausnahmslos für alle zugelassenen Schiffe, Motorboote und Autofähren beider Länder. Folgende Grenzpunkte zwischen Argentinien und Paraguay sind ab sofort bis auf Weiteres komplett dichtgemacht:
-Puerto Mado – Puerto Lomas Valentinas
-Puerto Victoria – Puerto Capitan Urbina
-Puerto Eldorado – Puerto Mayor Otaño
-Puerto Pinares – Puerto Carlos Antonio Lopez
-Puerto Piray – Puerto 7 de Agosto
Die Flussbehörden haben die Reedereien und Kapitäne auf beiden Uferseiten bereits offiziell benachrichtigt. Der Schiffsverkehr bleibt so lange lahmgelegt, bis sich die Lage auf dem Rio Parana wieder beruhigt hat und die Sicherheit der Schifffahrt garantiert werden kann.
Wochenblatt / Mas Encarnación / Beitragsbild Archiv















