Asunción: Auch wenn es viele als politischen Schachzug ansehen, besonders Fanatiker aus dem oppositionellen Lager, bestätigte das Innenministerium über soziale Netzwerke, dass der Ex-Präsident der Republik, Horacio Cartes, zwei Morddrohungen erhalten habe.
Während der Geburtstagsfeier des Geschäftsmanns César Luis Sosa Fariña, des Vorkandidaten von Guaira, machte der frühere Präsident Horacio Cartes Äußerungen zu einer Morddrohung.
Zunächst bezog er sich auf die Einstufung der USA vom letzten Freitag, dass er erheblich korrupt sei. Diese Erklärungen werden ihn und seine Partei nicht aufhalten und sie würden “fünfmal mehr in den politischen Kampagnen ihr Bestes geben“.
Cartes erwähnte auch, dass er bei zwei Gelegenheiten Warnungen vor Attentaten erhalten habe, die letzte sei über private Kanäle erfolgt. In einer kurzen Erklärung über den Twitter-Account des Innenministeriums am Samstag bestätigte die Behörde, dass es etwa vor 45 Tagen eine Morddrohung für den ehemaligen Präsidenten Cartes gegeben habe.
Die Daten seien aus einer “zuverlässigen“ Quelle gekommen und man versicherte, dass in dem Fall die entsprechenden Präventivmaßnahmen ergriffen worden seien, berichtete die Zeitung Ultima Hora.
Wochenblatt / NPY / Ultima Hora











Offener Brief
Hahaha, als Multi-US$-MILLIARDÄR, dem sogar die hiesig Vollprofi-Vorsteinzeitpolizei illegal zur Verfügung steht, bekommt es mit der Angst zu tun. Angst, dass ihm hiesig Vollprofi-Vorsteinzeitstaatsanwaltschaft in Causa Geldwäsche, Schmuggel und Drogenhandel ein paar unangenehme Fragen stellt. Doch er muss sich mit diesem Anhang und seinen Amigos keine Sorgen machen. Soweit wird es schon nicht kommen. Alles ok, armes Opfer Al Cartes.
Neon Knight
Der soll sich einen Bunker bauen lassen und diesen überhaupt nicht mehr verlassen. Also auch nicht zu Wahlkampfshows oder Colorado-Treffen im Inland. Am besten gar nicht mehr an die frische Luft. Könnte ja sein, das ein Scharfschütze irgendwo lauert oder eine Bombe vom Himmel fällt.
DerEulenspiegel
Der Eine erhält angeblich Morddrohungen und setzt sich damit groß in Szene. Der Andere wird gleich ermordet, weil er nicht in´s politische Konzept paßt. So ist die Realität in Paraguay. Dabei hat Cartes überhaupt nichts zu befürchten im Gegensatz zu vielen kleinen, aufrechten Politikern, denn schließlich wird er seit vielen Jahren auf Staatskosten rund um die Uhr bewacht.