San Bernardino: Das Sozialinstitut (IPS) lässt einen bedeutenden Immobilienbestand in Cantegrill, San Bernardino, weitgehend ungenutzt. Von den 327 Grundstücken, die es in der Anlage besitzt, haben gerade einmal sechs gültige Mietverträge. Und von diesen werden drei Verträge ohne vorgenommene Verbesserungen auslaufen.
Das Anwesen in Cantegrill liegt an der Avenida Guillermo Naumann und umfasst etwa 46 Hektar. Der vom IPS verbuchte Buchwert beläuft sich auf 109.081.424.274 Guaranies, was etwa 18,2 Millionen US-Dollar entspricht. Dieser Vermögenswert macht rund 5 % des Gesamtwerts des vom Institut verwalteten Renditeimmobilienportfolios aus.
Die Grundstücke gelangten im Wege von zwei Schuldnerübernahmezahlungsverfahren in das Vermögen des Sozialfonds. Im Jahr 2000 erhielt das IPS 63 Grundstücke von der Banco Corporación SA, während es 2006 weitere 264 Grundstücke der Inmobiliaria Colmenares übernahm. Insgesamt wurden 327 Grundstücke, verteilt auf 23 Blocks, Teil des institutionellen Vermögens.
Der Investmentdirektor des IPS, Hugo González, wies darauf hin, dass es im Vermögen der Institution 483 Immobilien zur Vermietung gibt. Von dieser Gesamtzahl entfallen 322 auf Cantegrill, was etwa 67 % aller Immobilien ausmacht.
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Die Verträge
Die sechs laufenden Verträge generieren zusammen monatlich 25.493.446 Guaranies für das IPS. Der höchste Mietzins entfällt auf Estación Bahía mit 10.481.529 Guaranies pro Monat für ein Grundstück, auf dem sich ein großes Wohngebäude mit Pool und Erholungsbereichen befindet. EINSA zahlt 2.674.588 Guaranies monatlich und verfügt über ein modernes Gebäude, einen Pool und Spazierwege. Laura Saci zahlt 2.044.909 Guaranies für ein abgegrenztes Grundstück mit Eingangstor. Die anderen drei Verträge weisen Situationen auf, die ein Eingreifen erfordern.
Telmo Aveiro Robalo hat überfällige Schulden in Höhe von 6.399.260 Guaranies und verzeichnet als letzte Zahlung den Mai 2026. Seine monatliche Miete beträgt 3.492.000 Guaranies. Carlo Filippi Sarubbi häuft Schulden in Höhe von 27.698.112 Guaranies an und weist keine Zahlungen auf. Er beantragte die Aufhebung des Vertrags aufgrund gesundheitlicher Probleme.
Eine vom IPS durchgeführte Inspektion ergab, dass das Grundstück unbebaut ist und keine Verbesserungen oder Gebäude aufweist. Auch Velog SA beantragte die Kündigung seines Vertrags. Die Inspektion vom 5. Juni ergab, dass das Grundstück unverbessert geblieben war. Die Firma war mit ihren Zahlungen bis Mai auf dem Laufenden, weshalb die Kündigung nun in der Rechtsabteilung bearbeitet wird.
Wochenblatt / Última Hora














