Irgendetwas stimmt an der Geschichte nicht

Ypané: ​Eine 25-jährige Frau war zu Hause, als am Montagnachmittag ein Fremder an die Tür klopfte und vorgab, ihr ein Mobiltelefon verkaufen zu wollen. Ohne etwas Ungewöhnliches zu vermuten, hörte sich die junge Frau das Angebot des Unbekannten an, der ihr ein Gerät anbot, allerdings ohne Vorauszahlung.

Der Anzeige zufolge überredete der Mann sie, auf sein Motorrad zu steigen, um zu einem angeblichen Handyladen in der Gegend der Thompson-Abzweigung zu fahren. Die Frau willigte ein und die beiden machten sich auf den Weg dorthin, aber als sie ankamen, kam niemand heraus, um sie zu empfangen, was bereits Zweifel aufkommen ließ.

In diesem Moment kam der Mann direkt zur Sache und bot ihr ohne Umschweife 200.000 Guaranies in bar plus ein Handy im Austausch für Geschlechtsverkehr an. Das Opfer ging auf das Angebot ein, so dass beide dann zum Motel Picaflor im Stadtteil Los Nogales fuhren.

Im Motel angekommen, nahm die Frau ein Erfrischungsgetränk, das ihr der Mann anbot. Minuten später, als sie auf die Toilette ging, begann sie sich sehr unwohl zu fühlen, ihr wurde schwindelig und sie verlor ihre Kraft, weshalb sie vermutet, dass der Unbekannte etwas in ihr Getränk gemischt hatte.

Der Mann nutzte die Situation aus, in der sie praktisch wehrlos war, zog sie aus und missbrauchte sie. Nach dem Missbrauch floh der mutmaßliche Täter, ohne ihr das versprochene Geld und das Handy zu geben, und ließ sie allein, verwirrt und unter Schock zurück. So gut es ging, gelang es dem Opfer, das Motel zu verlassen und anschließend Anzeige zu erstatten.

Der Fall wurde bei der Polizeistation 25ª Ytororó angezeigt, wo die junge Frau Details über den Verdächtigen angab. Sie sagte, es handele sich um einen kräftigen, dunkelhäutigen Mann mit grauen Haaren, der ein blaues T-Shirt und eine graue Hose trug und eine Tätowierung eines Heiligen oder einer Jungfrau auf dem linken Arm hatte.

Die Anzeige wurde an die Staatsanwältin Rosana Martínez weitergeleitet, die bereits in den Fall eingeschritten ist.

Nachdem eine Anzeige wegen mutmaßlichen Missbrauchs in dem Motel öffentlich gemacht worden war, gab die Leiterin des Etablissements in einer Veröffentlichung ihre Version der Ereignisse wieder.

Sie erklärte, dass sie dem Mann die Übernachtung in Rechnung gestellt habe und dass das Paar etwa 35 Minuten lang dort geblieben sei. Sie gab außerdem an, dass beide zusammen gekommen und gegangen seien und dass die Frau sowohl beim Betreten als auch beim Verlassen der Einrichtung bei Bewusstsein gewesen sei, und das alles in weniger als 40 Minuten.

Sie fügte hinzu, dass in der Einrichtung keine Getränke konsumiert worden seien, nicht einmal Wasser, weshalb sie ausschloss, dass innerhalb der Einrichtung Limonade getrunken worden sei.

Wochenblatt / Extra / Facebook

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