Puerto Iguazú: Dem Parkwächter Javier Mestre gelang es, das Weibchen und seine zwei Jungen auf dem Rückweg von einer Patrouille zu sichten und ihre Spuren im Sand zu fotografieren.
Die Sichtung ereignete sich am 31. Januar, während die Parkwächter Patrouillen- und Kontrollgänge im Schutzgebiet durchführten. Der schlammige Sand wurde Zeuge ihrer Pfotenabdrücke. Sie war nicht allein: Die Jaguar-Mutter lief langsam, immer in der Nähe ihrer beiden Jungen, und bewachte sie ununterbrochen.
Die Beobachtung fand im argentinischen Teil des Nationalparks Iguazú statt. Seit dem 29. Januar führten die Parkwächter dort im Rahmen einer Routinepatrouille Kontroll- und Überwachungsaufgaben durch.
Während dieser Tage legte das Personal mehr als 45 Kilometer zurück, hauptsächlich entlang des Rio Iguazú. Ziel war es, den Park zu kontrollieren und illegale Aktivitäten wie Wilderei und verbotenen Fischfang in der Zone aufzudecken.
An jenem Samstag, gegen 10:30 Uhr, als die Patrouille vom Rundgang zurückkehrte, gelang es dem Parkwächter Javier Mestre, das Jaguar-Weibchen zusammen mit seinen zwei Jungen am Flussufer zu sichten. Die Tiere liefen am Ufer entlang und verschwanden anschließend im dichten Dschungel.
Nach der Sichtung gingen die Parkwächter an dieser Stelle an Land. Dort markierten sie den GPS-Punkt und machten Fotos von den gefundenen Spuren als Teil der offiziellen Dokumentation innerhalb des Parks. Die Daten und Bilder wurden in das Informationssystem aufgenommen, das die Parkwächter zur Überwachung der Fauna im Schutzgebiet nutzen.
Der Jaguar ist ein sehr wichtiges Tier und vom Aussterben bedroht. Er überlebt nur noch in geschützten Gebieten wie dem Nationalpark Iguazú.
Wochenblatt / Extra















