Asunción: Grenzkontrollen auf Höchsttouren! Die nationale Migrationsbehörde Paraguays zieht für die ersten neun Monate des Jahres 2026 eine beeindruckende Bilanz: Von Januar bis September wurden bei Kontrollen an Landgrenzen und Flughäfen insgesamt 3.408 Sicherheitsmaßnahmen durchgesetzt.
In enger Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Sicherheitskräften wurden Kriminelle gestoppt, illegale Einreisen verhindert und gesuchte Straftäter abgeschoben.
Ausreise-Sperren
Bei insgesamt 1.831 Personen schlug die Ausreise-Sperre zu. Die Hauptgründe für den Stopp an der Grenze:
1.415 Fälle: Fehlende oder ungültige Reisedokumente.
245 Fälle: Fehlende Genehmigung für die Ausreise von Kindern und Jugendlichen.
148 Fälle: Gerichtlich verhängtes Ausreiseverbot.
19 Fälle: Aktive Haftbefehle.
4 Fälle: Zugriff wegen Interpol-Fahndung und Ermittlungen der Anti-Drogen-Behörde Senad.
Einreise verweigert: Mehr als Tausend Ausländer an der Grenze gestoppt
Zudem verweigerten die Beamten 1.247 Ausländern die Einreise nach Paraguay. An der Spitze der Abgewiesenen stehen Staatsbürger aus Venezuela (410 Fälle), gefolgt von Brasilianern (279), Argentiniern (202), Kolumbianern (91) und Bürgern aus der Volksrepublik China (64).
Expulsionen und Auslieferungen: Ausweisung für 193 Straftäter
Auf Grundlage des Migrationsgesetzes Nr. 6984/22 wurden 193 Personen aus dem Land ausgewiesen (120 auf administrativem und 73 auf gerichtlich angeordnetem Weg). Die große Mehrheit der Ausgewiesenen stammte aus Brasilien (144 Fälle).
Darüber hinaus gab es 101 Übergaben von Verdächtigen an Partnerbehörden sowie 36 internationale Auslieferungen – darunter 17 Paraguayer nach Argentinien und fünf Paraguayer aus Brasilien zurück in die Heimat. Die Behörden betonen, dass die Kontrollen an allen Aus- und Einreise-Knotenpunkten weiter verschärft werden.
Wochenblatt / Medios del Estado / Beitragsbild Archiv














