Konzession der Goldmine „Independencia“ in Paso Yobái ist legitim

Asunción/Paso Yobái: Die Konzession der Mine Independencia in der Ortschaft Paso Yobái wurde vom Kongress ratifiziert, weswegen die Regierung deren Funktion als vollkommen legitim ansieht.

Diese Aussage kam von der Vizeministerin für Bergbau und Energie, Mercedes Canese, welche somit das erste Mal antwortete auf die Beschwerden der Goldschürfer, die die Stillegung der Fabrik noch vor der Einweihung forderten.

Die Vizeministerin ist sich sicher, dass die Einwohner des Ortes benutzt werden von einigen Sektoren, denen die Legalität der Lampa S.A. ein Dorn im Auge ist. „Wegen besseren Arbeitsbedingungen und geringer Umweltverschmutzungen bei regelmäßigen Kontrollen ist die Regierung ganz klar für Unternehmen die legal arbeiten“, so Canese gegenüber Radio Caritas.

Sie erklärte außerdem, dass die Position der Regierung folgende ist, weiter Dialog zu führen um eine Lösung für den Konflikt zu finden. Die einzigen die nicht verhandeln wollen sind die, die sich illegalen Geschäften in der Zone hingeben. Logisch die Leute verdienen mehr aber sie riskieren auch ihre Gesundheit“, unterstrich sie.

Sie erinnerte daran, dass die Verhandlungstische nicht genutzt wurden weil die kleinen Minenarbeiter keine Lösung sahen. „Sie wollten, dass die Konzession rückgängig gemacht wird. Sie sollten beide flexibler werden. Wir als Regierung können niemand eine genehmigte Konzession entziehen. Das Unternehmen könnte die Regierung wegen fehlender juristischer Sicherheit verklagen“, so Canese weiter.

Der Repräsentant der lokalen Minenarbeiter, Julián Vega, zweifelt am Vizeministerium für Bergbau und beschuldigt die Funktionäre die Konzession zum damaligen Zeitpunkt beeinflusst zu haben. In Kontakt mit Radio Monumental 1080 AM verteidigte er die Manifestation und die Schließung der Zugänge der Mine, sagend, dass dies im legalen Rahmen sei, ohne auf ein bestehendes Gesetz zu verweisen.

Er klagte die Lampa S.A. an mit Aussagen wie, ihre Aktivitäten sind gesetzeswidrig obwohl er keine Anhaltspunkte über die Benutzung von Chemikalien hatte, die man hätte ihnen eventuell anlasten können.

Andererseits verstärkte die Polizei gestern mit mehr Personal die Zugänge zur Mine, wo sich einige Arbeiter über Nacht verschanzten. Etwa 15 paraguayische Arbeiter, die sich bei den gewaltsamen Demonstrationen im Firmengelände aufhielten fuhren danach nach Hause und kommen erst wieder, wenn sich die Lage beruhigt hat, erklärten sie.

„Mit dem ganzen haben wir nichts zu tun. Die Autoritäten haben gehandelt wie sie es richtig war. Wir sind nur die Opfer einer Situation die wir nicht hervorrufen wollten“, sagte der Regionaldirektor von Latin American Minerals, Waldo Pérez, welcher sich auch im Firmengelände befand. Der Unternehmer ist betroffen von der Situation und bereit zu dialogieren. „Die heisigen Leute müssen sich nur adaptieren an einen Prozess, der umweltfreundlich zum gleichen Ergebnis führt, ohne Quecksilber. Es gibt leider nach wie vor Leute, die mit Quecksilber und ohne Umweltbewusstsein ihre Geschäfte vorantreiben“, sagte er.

(Wochenblatt / Última Hora)

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