Asunción: Die Ministerin des Notstandsekretariats Zune Borja unterlief am Freitag ein folgenreicher Fehler, als sie sagen wollte, dass man eine endgültige Entsorgung der Autoreifen als Lösung sucht, um Brutstätten für Mücken zu beseitigen.
Am Freitag fand ein Treffen zwischen Bürgermeistern und Gemeindevertretern von Asunción und dem Departement Central mit Vertretern des Gesundheitsministeriums, der Senepa, des Nationalen Notstands und der Umwelt statt, um konkrete Maßnahmen zur Ausrottung der Mücken, die Dengue und Chikungunya verbreiten, zu erörtern.
Ein besonderer Moment während der Sitzung war, als die Ministerin des Nationalen Notstandssekretariats (SEN), Zuny Borja, das Wort ergriff. Sie hatte einen auffälligen und falschen Vorschlag, der schwerwiegende Folgen für die Umwelt haben könnte: „brennende Autoreifen“.
„Der beste Weg, die Brutstätten zu beseitigen, ist das Verbrennen der Reifen. Wir werden unsere Haushaltsmittel prüfen, um ein privates Unternehmen zu beauftragen, das diese Arbeiten ausführen kann“, hatte der Minister am Freitag zunächst gesagt. Später zog sie ihre Aussage zurück.
Anstatt dies so verbal umzusetzen, sagte sie tatsächlich, dass man als einzige Lösung für das Mückenproblem Autoreifen in großem Stil verbannen muss, was den Gesundheitsminister, der neben ihr saß in eine Art Schockzustand versetzte. Mittlerweile bat sie öffentlich um Entschuldigung.
Momento The Office. La cara del Ministro de Salud. https://t.co/4LrJU30fXp pic.twitter.com/Pvv5wC4JeV
— chrisn't (@jsosars) January 20, 2023
„Ich entschuldige mich für die falsche Botschaft (der brennenden Reifen). Unsere Aufgabe ist es, in unserer Rolle zusammenzuarbeiten, um die weitere Ausbreitung dieser wachsenden Krankheit zu verhindern“, sagte sie.
🗣 "Pido disculpas por el mensaje erróneo"
📌 Dijo Zuny Borja, ministra de la SEN tras propuesta de "quemar cubiertas" para erradicar mosquitos
👉 "Quise decir que debemos buscar una disposición final a las cubiertas ya que son criaderos de mosquitos"#AM1080 📻 pic.twitter.com/dpApBRGzRh
— Monumental AM 1080 (@AM_1080) January 20, 2023
Wochenblatt / ABC Color / Última Hora











Muss
Ich sage mir ja mehrmals täglich: „3 Stunden (hierzulande üblich) fast täglich Schul (7 bis 11 Uhr), nein 4, nein doch drei, ist immerhin schon etwas“.
Muss
Verstehe einfach nicht, warum sie es nicht weiterhin mit dem Abfackeln von vollgesabberten Windeln & vollgesabbertes WC-Papier, Blech & Glas, Kleider & Schuhe, Farben & Lacke, Pneus & Kühlschränke, Plastikpools & toten Hund, E-Lampen & Leuchtstoffröhren, Akkus & Batterien unter sonstig Brennbarem bemüht sind der Mückenplage Herr zu werden. Vor allem wenn es anfängt zu regnen, das ergibt dann schöne Behausungen, sogar die Ratten, Kakerlaken und Hunde werden satt. Damit meine ich jetzt, nicht ab eingangs Erwähntem, sondern an Zehennägel. Okay, Hunde fressen ja keine Zehennägel ab, die verköstigen sind dann schon lieber an halbabgefackeltem vollgesabberten Windeln & vollgesabbertes WC-Papier. Ratten und Kakerlaken hingegen aber schon. Ist glaube ich deren Lieblingsmenü. Persönlich kann ich dat natürlich nicht so genau sagen. Muss ich direkt mal einen Eingeborenen:*In fragen.
Heinz1965
Das verbrennen von Autoreifen ist schon eine gängige Lösung.. Allerdings muss das bei hohen Temperaturen geschehen wie in den Oefen von Zement Fabriken. Es ist auch fraglich ob alle diese Muecken aus natürlicher Vermehrung stammen oder gezüchtet und an stark besiedelten Punkten mit vielen unnötigen Essern freigelassen werden?
zardoz
Besser wäre es die Insekten einfach zu akzeptieren. Es ist genau so ein Kampf gegen Windmühlen wie Covid. Am Ende dann solche Vorschläge. Wer mit dem Vogelkäfig Milch holen geht.
zardoz
Noch einfacher: Bei aktueller Lebensweise dank Wirtschaftssystem ist ein Kampf gegen Mücken schon ein Hohn. Sagt doch gleich, dass ihr Bußgelder einsammeln und Impfungen verkaufen wollt.
Muss
Mal im Ernst: Ich genieße hierzulande ja auch die schier unendliche Freiheit seitens der Behörden. Und Mücken wird der Mensch nie los. Aber so geht es ja auch nicht. Diese Frau hat doch ein erschreckend tiefes Bildungsniveau. Sogar tiefer als meines. Und das will etwas heißen. Eine Entschuldigung genügt nicht. Zitat: „Die Ministerin des Notstandsekretariats Zune Borja unterlief am Freitag ein folgenreicher Fehler…“ Diese Frau ist Ministerin ??? Und wird es auch morgen noch sein !!! Oh mein Gott. Hat diese Frau denn hiesig 7 bis 11 Uhr fast täglich Schul vielleicht auch abgeschlossen? Nun kurvens in den Städten herum und versprühen auf der Vorderseite Gift. Und hinter dem Haus gedeiht das Ungeziefer fröhlich weiter. Da dürfens ja ned nei (ohne richterlichen Befehl). Die könnten doch einfach mal Zählen, wie viele Haushalte es in einer Stadt gibt und davon diejenigen abziehen, die keine Müllgebühr bezahlen. Dann wüsstens auch, wie viele ihren Müll abfackeln oder sonst irgendwohin werfen. Traurig, dass die nicht von selbst darauf kommen. Auf jeden Fall wird das mit solchen ähm Ministerin nix. Jetzt ist Sommer und wenn es geregnet hat – vorher, bei Regenbeginn noch mal alle schnell ihren Müll angefackelt – da wimmelt es halt nun mal an Mücken. Vor allem, wenn die hier mit null Hirn agieren. Wie geschrieben, Mensch wird die Mücken nicht los. Aber sie auch noch zu züchten und solche Leute als Minister einzusetzen – und bei solchen Aussagen nicht zum Teufel zu schicken – grenzt an unendlicher Dummheit. Externe Effekte müssen nun mal durch den Staat geregelt werden. Wenigstens werden alte Reifen oft in den Stadtparks einen Drittel eingebuddelt und als Zaun/Sitzgelegenheit verwendet. Das ist ja keine schlechte Idee. 2.500 Gs. kostete es vor ein paar Jahren, einen alten Reifen fachgerecht entsorgen zu lassen. Doch das machen sicher nur die großen Garagen. Wenn ich beim Schrotthändler (Altmetall) in der Nähe vorbeifahre, dann wächst sein Plastikberg stetig und eines morgens ist nur noch ein schwarzer Fleck da. Nicht einmal versteckt, sondern am Straßenrand, wo sicherlich auch die Leute der Munispalidades vorbei fahren. Aber die wollen keinen Streit mit den Eingeborenen, da es ungesund werden kann, oder denken sich auch sonst nix. Wie geschrieben, manchmal frage ich mich schon, was die hierzulande in ihrer fast täglich 3, nein 4, nein doch 3 Stunden Schul lernen. Jedenfalls scheint es zum Minister-Amigojöbchen vollkommen auszureichen.
Muss
Oder noch einfacher: Die könnten doch einfach mal zählen, wie viele Haushalte es in einer Stadt gibt und davon diejenigen abziehen, die Müllgebühr bezahlen. Dann wüsstens auch, wie viele ihren Müll abfackeln oder sonst irgendwohin werfen.
Gamma Ray
Haha, ich wusste das du bei dem Thema anspringst. Autoreifen abfackeln mit Windeln, Leuchtstoffröhren und Batterien gehört schließlich zur paraguayischen Kultur.
Aber mal im Ernst: Dieser Vorschlag kann natürlich nur von einer Person kommen, die nur dank politischer Beziehungen in so ein Amt kommt. Und besonders selten dämlich ist. Ich würde meine Hand ins Feuer legen, dass die sich hochgeschlafen hat. ABC hat schon recherchiert, Frau ist Abogada (was auch sonst?), hat 0,0 Erfahrung in Notstand und Katastrophenschutz u.ä., war nichtmal in der Telefonzentrale der Notstandbehörde. Aber bestimmt als kleines Mädchen Papa beim Reifen abbrennen zugeschaut.
Ich packs nicht, das das aus dem Mund einer Ministerin kommt. Abdos Personalentscheidungen sind so dermaßen dumm, da fehlen einem die Worte. Da guck ich genauso wie der Gesundheitsminister im Video wenn Politiker ihren verbalen Dünnschiss geben.
Muss
¯\_(ツ)_/¯ ja, einfach traurig, was die hier für Experten:*Innen und Fachleut:*Innen haben. Und das Schöne: Selbst nach solchen Aussagen auch morgen noch die genau gleichen.