Asunción: Der paraguayische Tennisspieler Adolfo Daniel Vallejo ist im Viertelfinale des ATP-Challengers von Santiago gegen den Brasilianer Thiago Monteiro ausgeschieden. Trotz der Niederlage erzielte der junge Spieler ein historisches Ergebnis:
Seit gestern wird er auf Platz 99 der Weltrangliste der Association of Tennis Professionals (ATP) geführt. Damit kehrt Paraguay nach mehr als zwei Jahrzehnten unter die Top 100 zurück.
Das Match auf dem Center Court in Santiago endete mit einem Sieg für Monteiro (3:6, 6:3 und 6:4). Vallejo startete stark und sicherte sich den ersten Satz dank seiner Solidität von der Grundlinie aus. Der Brasilianer reagierte jedoch in den folgenden Sätzen, passte sein Spiel an und konnte sich schließlich durchsetzen, um ins Halbfinale einzuziehen.
Unabhängig vom Ergebnis war die Leistung des Paraguayers während der letzten Woche herausragend. Das Erreichen des Viertelfinals ermöglichte es ihm, entscheidende Punkte für das internationale Ranking zu sammeln, seine Fortschritte auf der Profitour zu festigen und sein spielerisches Wachstum gegenüber erfahrenen Gegnern zu bestätigen.
Dieser Erfolg hat zudem einen historischen Wert für den nationalen Sport. Mit seiner neuen Platzierung beendet Vallejo eine Durststrecke von mehr als zwanzig Jahren ohne Paraguayer unter den hundert Besten der Welt – ein Rekord, der seit der Präsenz von Ramón Delgado im November 2005 nicht mehr erreicht wurde.
Obwohl das Abenteuer in Santiago ein Ende fand, markiert das Ergebnis einen bedeutenden Moment für das paraguayische Tennis. Mit gerade einmal 20 Jahren positioniert sich Vallejo als einer der großen Hoffnungsträger des Landes und eröffnet eine neue Ära der Begeisterung für den nationalen Sport im internationalen Zirkus.
Wochenblatt / Megacadena















