Oppositioneller stimmt dem notwendigen Sturz Maduros zu, verurteilt jedoch Trumps Vorgehensweise

Asunción: Senator Ignacio Iramain ist der Ansicht, dass die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro zwei Interpretationen zulässt. Einerseits erklärte er, dass der Diktator aufgrund seines despotischen Charakters und seiner Wahlniederlage „aus dem Amt entfernt“ werden müsse. Allerdings kritisierte er scharf das Vorgehen des anderen „unvorstellbaren“ Mannes, wie er den Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, bezeichnete.

Der oppositionelle Senator Ignacio Iramain wies darauf hin, dass der Fall Venezuela nach der Militäraktion der Vereinigten Staaten zur Festnahme von Nicolás Maduro komplex sei, da sowohl der despotische venezolanische Führer als auch der umstrittene Präsident der Vereinigten Staaten „unvorstellbar“ seien. Er räumte ein, dass Maduro bereits aus dem Amt entfernt werden hätte müssen, da er die letzten demokratisch durchgeführten Wahlen gestohlen habe.

„Maduro ist ein Diktator, der die Menschenrechte verletzt hat und schon längst hätte abgesetzt werden müssen, weil er die demokratisch durchgeführten Wahlen verloren hat, und in diesem Sinne teile ich die Freude eines Großteils der Venezolaner”, erklärte er.

Neue geopolitische Landkarte

Für Iramain ist jedoch klar, dass Trump auf der anderen Seite offen die Absicht hatte, die Souveränität eines feindlichen Landes zu verletzen, das zudem über große Ölreserven verfügt, weshalb er das Ganze als Betrug und Show seitens Trumps betrachtete.

„Ich glaube, dass dies ein Betrug, eine Reality-Show und eine Inszenierung ist. Maduro wurde ausgeliefert, das war sein erster Fehler, denn niemand dringt so ein, wie sie es getan haben, mit chirurgischer Präzision, um in diesem Fall den Präsidenten Venezuelas zu entfernen, der zwar illegitim, aber dennoch Präsident ist“, betonte er.

„Es besteht also kein Zweifel, dass es sich um einen schweren Verstoß gegen das Völkerrecht handelt. Damit werden neue Regeln aufgestellt, denn die G-3 – China, Russland und die USA – haben ihren Einfluss verteilt, und wir sind der Hinterhof der USA und kehren in die Ära des Kolonialreichs zurück“, urteilte er.

Wochenblatt / Ultima Hora

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2 Kommentare zu “Oppositioneller stimmt dem notwendigen Sturz Maduros zu, verurteilt jedoch Trumps Vorgehensweise

  1. Kann man nur zustimmen, was der Mann sagt. Er ist übrigens der Ersatzmann für die illegal aus dem Senat entfernte Kattya Gonzalez. Dies und natürlich die weit verbreitete Narcopolitik der Regierung hätten ja eigentlich auch die USA handeln müssen, die Parteioberen in die USA mitzunehmen – aber ach ja, wenn man dem Hegemon in den Hintern kriecht, ist das natürlich was anderes.

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  2. Der Man Ignacio Iramain sitz im Senat ilegal sein Sitz gehoert Kattya Gonzalez,was da passierte zu Kattya ist sehr komisch.Cartes ist nur ein klein bisschen besser als Maduro war. Trump sollte den auch uebernacht mitnehmen;wenn ein S***** von reinlichtkeit spricht dann musz man sich schon aufpassen..

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