Panikmache um Itaipu-Staudamm: Netz-Fake behauptet Dammbruch – Behörden schlagen Alarm!

Hernandarias: Die Administration des binationalen Wasserkraftwerks Itaipú stellte über eine offizielle Mitteilung klar, dass die in den sozialen Netzwerken kursierenden Informationen über eine angeblich drohende Beschädigung oder einen Bruch des Staudamms völlig falsch sind. Die Behörden forderten die Bevölkerung auf, diese Falschmeldungen keinesfalls weiterzuverbreiten.

„Die in den sozialen Netzwerken zirkulierenden Informationen, wonach der Damm vom Einsturz bedroht sei, sind falsch“, betonte die Betreibergesellschaft nachdrücklich.

In diesem Zusammenhang wurde erläutert, dass der Staudamm nach den strengsten Sicherheitsstandards gebaut wurde. Über 3.000 installierte Messinstrumente überwachen kontinuierlich die Stabilität und den Zustand des Bauwerks. Diese Systeme werden rund um die Uhr von den technischen Fachteams des Wasserkraftwerks überwacht.

Zudem wies die Leitung darauf hin, dass alle aktuellen Hydrologie-Daten zum Rio Paraná täglich aktualisiert auf der offiziellen Website des binationalen Unternehmens einsehbar sind. Abschließend wird der Bevölkerung geraten, keine ungeprüften Nachrichten zu teilen und sich ausschließlich über die offiziellen Kanäle zu informieren.

Am Montag erreichte der Fluss an der Messstation der Freundschaftsbrücke einen Pegelstand von 116,13 Metern über dem Meeresspiegel. Die Sonderkommission für Hochwasser von Itaipú überwacht die Pegelstände der Flüsse Paraná und Yguazá fortlaufend. Grund für den Anstieg sind schwere Niederschläge, die in den letzten Stunden Regenmengen von nahezu 200 Millimetern im Einzugsgebiet des Rio Yguazú sowie über 100 Millimeter im Areal des Itaipú-Stausees brachten.

Wochenblatt / Ultima Hora / X / Beitragsbild Archiv

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