Asunción: Das Projekt “Genetische Ressourcen von wilden und kultivierten Erdnüssen in Paraguay“ untersucht die Bedeutung beider Erdnussarten, die wiederum verschiedene Varietäten mit unterschiedlichen Eigenschaften aufweisen. Dies erklärte Guillermina Machi, Forscherin an der Nationalen Universität von Asunción (UNA).
Sie erläuterte, dass die wilde Erdnuss von großer Bedeutung ist und Potenzial als Zierpflanze, Futtermittel sowie für die genetische Verbesserung der kultivierten Erdnuss besitzt.
Aktuell gibt es in Paraguay etwa 17 Erdnussvarietäten. Zwei davon wurden erst kürzlich im Rahmen dieses Projekts entdeckt – es handelt sich um Arten, die weltweit exklusiv in Paraguay vorkommen.
Machi betonte, dass die kultivierte Erdnuss dank der Arbeit der familiären Landwirtschaft seit den 1960er Jahren erhalten geblieben ist. Basierend auf den verschiedenen Merkmalen der wilden Erdnuss kann die kultivierte Sorte genetisch optimiert werden.
Diese Hülsenfrucht wird aktiv geschützt, um das genetische Material nicht zu verlieren. Studenten der Fakultät für Agrarwissenschaften absolvieren dort Praktika, bei denen sie die tägliche Pflege der Kulturen übernehmen, einschließlich Bewässerung und unterstützter Düngung.
Wochenblatt / Megacadena















