Asunción: Die nationale Migrationsbehörde und das nationale Tourismussekretariat (Senatur) arbeiten weiterhin eng zusammen, um die Kontrollen an den Grenzen zu verstärken und das Wachstum des Einreisetourismus in Paraguay zu unterstützen – in einem Umfeld, in dem sich das Land regional wettbewerbsfähiger positionieren möchte.
In diesem Rahmen hielten der Leiter der Migrationsbehörde, Jorge Kronaweter, und Tourismusminister Jacinto Santa María, ein Treffen ab, bei dem sie Maßnahmen evaluierten, die darauf abzielen, die Einreiseverfahren in das nationale Territorium zu beschleunigen. Der Fokus lag dabei auf den wichtigsten Grenzübergängen mit hohem Personenaufkommen.
Zu den priorisierten Grenzübergängen gehören Ciudad del Este, Encarnación und Puerto Falcón, die aufgrund des Volumens an einreisenden Touristen und des dortigen Handelsverkehrs als strategisch wichtig eingestuft werden.
Die Behördenvertreter waren sich einig, dass eine Verbesserung des Einreiseerlebnisses von grundlegender Bedeutung ist, um den Tourismus zu stärken und positive Auswirkungen auf Sektoren wie Handel, Hotellerie, Gastronomie, Transport und Dienstleistungen zu generieren.
Bei dem Treffen wurde auch die Notwendigkeit erörtert, die Modernisierung der Grenzkontrollsysteme sowie die interinstitutionelle Koordination voranzutreiben. Ziel ist es, die Wartezeiten zu verkürzen, ohne dabei die Standards der inneren Sicherheit und Migrationskontrolle zu gefährden.
Die Zusammenarbeit beider Institutionen ist Teil einer umfassenderen Strategie, die darauf abzielt, Paraguay sowohl für den regionalen Tourismus als auch für internationale Großveranstaltungen und Geschäftsreisen als leicht zugängliches Reiseziel zu etablieren.
Zudem betonten sie, dass die Stärkung der Prozesse an den Grenzen nicht nur den Tourismussektor betrifft, sondern auch die wirtschaftliche Dynamik der Grenzstädte beeinflusst, die in hohem Maße vom stetigen Strom ausländischer Besucher abhängen.
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