Sex, Lügen und ein Totalschaden: Verhaftung nach intimem Handy-Drama in Ñemby!

Ñemby: Was als heißes Date begann, endete im absoluten Chaos, mit Blechschaden und einer zertrümmerten Hausmauer! Ein Mann jagte im Viertel Rincón in Ñemby eine Frau mit seinem Geländewagen und fuhr sie eiskalt über den Haufen. Der Grund für den feurigen Wutausbruch? Ein heimlich aufgenommenes Intim-Video, das gehörig nach hinten losging. Nun sitzt der Bruchpilot hinter Gittern.

Am Freitagmorgen klickten bei einer Razzia im Städtchen San Lorenzo schließlich die Handschellen. Überwachungskameras hatten die irre Verfolgungsjagd im Bild festgehalten, die schnell den Weg in die Medien fand. Doch was sich hinter den Kulissen abspielte, klingt nach dem Drehbuch einer pikanten Telenovela.

Erst das Betthupferl, dann der filmreife Skandal

Die Vorgeschichte hat es in sich: Das spätere Opfer lernte den Herrn am Vorabend kennen. Man ging schick essen, trank etwas und landete schließlich gemeinsam im Bett. Doch der feine Herr hatte ein schmutziges Geheimnis: Er zückte heimlich die Smartphone-Kamera und filmte das intime Treiben ohne ihre Zustimmung!

Als die Frau das Schmutz-Video entdeckte, packte sie die Wut: Sie schnappte sich kurzerhand sein Telefon, um die Pikantien zu löschen, und ergriff die Flucht. Doch der wütende Liebhaber wollte seine „Privataufnahme“ keinesfalls aufgeben, stieg in seinen Wuchtbrumme von Geländewagen und nahm brüllend die Verfolgung auf. Auf der Flucht versuchte die Frau verzweifelt, Bekannte zu erreichen, als der Geländewagen der marke Mercedes Benz sie von hinten erfasste. Ergebnis der heißen Jagd: Ein gebrochenes Fußgelenk, ein kompletter Schock und ein ramponiertes Gartentor.

Die irre Ausrede: „Die Bremse hat nicht reagiert!

„Der Beschuldigte, Fernando Ariel Vázquez Brun, streitet die böse Absicht natürlich schamlos ab. Seine Version der Geschichte: Die Dame habe ihm bloß sein geliebtes Handy geklaut! Er habe ihr lediglich den Weg abschneiden wollen – und hups, ausgerechnet in diesem Moment habe das Fahrzeug beim Bremsen nicht mehr reagiert. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Die Staatsanwältin Gladys González lässt sich von diesem märchenhaften Bremsversagen jedenfalls nicht so leicht um den Finger wickeln. Bei der Durchsuchung stellte die Polizei die Täter-Karosse sicher und fand sogar Kleidungsstücke sowie persönliche Sachen des Opfers, die der Verdächtige bereits auf einem Brachland entsorgt hatte.

Gegen den feurigen Filmer wird nun wegen mutmaßlichen versuchten Totschlags ermittelt. Ein pikantes Abenteuer, das für ihn voraussichtlich auf der harten Pritsche im Gefängnis endet!

Wochenblatt / El Nacional

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