Sieben von 10 Häusern in städtischen Gebieten haben eine Klimaanlage

Asunción: Haushaltsdaten des Statistikamtes INE zeigen, dass die Klimaanlage zu einem Grundelement in Häusern geworden ist. Die Zahl städtischer Häuser mit solchen Geräten hat sich im letzten Jahrzehnt nahezu verdoppelt.

Wasser und Strom gelten traditionell als die grundlegendsten Dienstleistungen, die ein Haus für ein gewisses Maß an Komfort benötigen muss.

Statistiken zeigen jedoch, dass die Anschaffung mindestens einer Klimaanlage auch in Privathaushalten zu einer elementaren Notwendigkeit geworden ist, mit deutlich steigender Tendenz im letzten Jahrzehnt.

Daten des Nationalen Instituts für Statistik (INE) belegen, dass im Jahr 2012 vier von zehn Haushalten in städtischen Gebieten über eine Klimaanlage verfügten, während dieser Prozentsatz derzeit (letzter Bezugswert ist 2022) auf 70 % oder sieben von zehn Haushalten angestiegen ist.

In diesem Sinne hat die bestehende Kluft zwischen ländlichen und städtischen Gebieten weitreichende Auswirkungen, wenn man bedenkt, dass in ländlichen Gebieten nur 35 % der Haushalte über diese Geräte verfügen (Stand 2022), gegenüber 9 % zuvor (2012).

Der andere Dienst, der heute ebenso als grundlegend gilt, ist das Internet. Den Zahlen zufolge verfügen bis vor zwei Jahren 46,4 % der Haushalte über einen Internetanschluss, 64,8 % in städtischen Gebieten und nur 16,6 % in ländlichen Gebieten. Vor Jahren lag dieser Indikator auf dem Land bei rund 22 %, davon 32 % in Städten und 8 % auf dem Land.

In Bezug auf Strom und Wasser zeigen offizielle Aufzeichnungen, dass 2022 praktisch 100 % der Haushalte bereits über Strom verfügten, während es beim Wasser Unterschiede gibt, aber kumuliert auch die überwiegende Mehrheit der Häuser erreicht werden.

Ein weiterer Gegenstand, der laut INE-Berichten in Privathaushalten weit verbreitet ist, ist der Besitz von Mobiltelefonen in Privathaushalten. Im Jahr 2022 verfügten 94 % der Häuser in Paraguay über mindestens ein mobiles Gerät für ihre Mitglieder. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass in diesem speziellen Fall praktisch keine Lücke zwischen dem Stadtgebiet (mit einer Durchdringung von 96 %) und dem ländlichen Raum besteht (93 %).

Wochenblatt / Ultima Hora / Beitragsbild Archiv

CC
CC
Werbung