Staatliche Gelder für Kampagnen der Colorados

Die Präsidentin der Colorados (ANR) räumte ein, dass frühere Regierungen aus der Partei staatliche Gelder in die Hände nahmen um Wahlkampagnen zu finanzieren, anders als die letzten innerparteilichen, bei der Horacio Cartes den kandidaten Pedro Alliana mit privaten Mitteln unterstützte.

Nach dem Sieg ihres Favoriten rühmte sich Cartes in einer Rede über den persönlichen Erfolg. „Es ist das erste Mal, dass eine Kampagne ohne staatlichen Gelder sondern nur mit dem Geld des Präsidenten erfolgte“, sagte er.

Seine Bemerkung führte zur Kritik im Kongress, denn es könnte das Gesetz torpedieren welches die politischen Finanzen für Wahlwerbung regelt.

Samaniego räumte weiter ein, auch andere Kandidaten seien unterstützt worden. „Früher gab es Kritik an den Colorado Regierungen wegen Verschwendung von Staatsgeldern, das war hier nicht der Fall“, sagte sie am Ende des Treffens mit Cartes.

Bezüglich der Dissidenten in der Partei wie der Añetete Bewegung um Mario Benitez Abdo sprach die Senatorin ihnen Anerkennung aus, erwähnte dabei aber, dass sie in der Minderheit sind und die offizielle Bewegung die meisten Kandidaten für alle möglichen Ämter stelle.

„Alle Mitglieder müssen besondere Interessen unterstützen, wir werden zusammenarbeiten, denn die schlafende Colorado Partei ist zurück an der Macht mit unserem Präsident Horacio Cartes, den wir alle weiterhin unterstützen“, betonte Samaniego.

Am letzten Sonntag gewann Pedro Alliana die interne Wahl für den Parteivorsitz der ANR mit 10,7% Vorsprung vor Mario Benitez Abdo.

Quelle: Ultima Hora

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