Straßensperren in Sicht: Großer Lkw-Protest behindert den Durchgangsverkehr

Villarrica: Rund 50 Lkw-Fahrer der Transportvereinigung von Guairá (Asociación de Transporte del Guairá) beteiligen sich an einem zweitägigen Streik, der heute beginnt. Grund für den 48-stündigen Ausstand sind die Forderungen nach einer Anpassung der Frachtpreise angesichts der ständig steigenden Kraftstoffkosten.

Geplante Maßnahmen und Standorte

Die Demonstration ist als friedlicher Protest angelegt. Dabei ist geplant, jeweils eine Fahrspur an strategischen Punkten zu blockieren:

-An der Kreuzung Jorge Naville in Mbocayaty.

-Später an der Kreuzung der 2. Division in Villarrica.

Wirtschaftliche Auswirkungen

Jorge Denis, Vizepräsident des Verbandes, betonte, dass die aktuellen Arbeitsbedingungen nicht mehr tragbar seien. Die hohen Spritpreise schmälern die Gewinne der Frachtführer massiv.

„In dieser Region können wir das nicht länger durchhalten. Dem Fahrzeughalter bleiben pro Fracht nur noch etwa 500.000 bis 600.000 Guaranies übrig, da wir auch die Fahrer bezahlen müssen“, erklärte Denis.

Der Streik wird insbesondere den Transport von Getreide wie Mais und Soja betreffen. Da jeder Lkw eine Kapazität von etwa 33.000 kg hat, wird der zweitägige Ausfall von 50 Fahrzeugen spürbare Auswirkungen auf die Logistik im Departement Guairá haben.

Verhandlungen und weitere Forderungen

Während des Streiks ist ein Treffen mit dem Vizeminister für Verkehr, Emiliano Fernández, geplant, um über die Kraftstoffpreise zu verhandeln. Laut Denis könnten sich auch weitere Gewerkschaften dem Protest anschließen.

Zusätzlich gab es bereits Gespräche mit Vertretern des staatlichen Ölunternehmens Petropar. Dabei ging es um:

-Die Fortführung einer Datenerhebung (Censo), um Lkw-Fahrer zu identifizieren, die von speziellen Abkommen profitieren könnten.

-Die Forderung nach der Fertigstellung der Mahlanlage (Mühle) in der Zuckerrohrfabrik von Petropar in Mauricio José Troche.

Wochenblatt / Ultima Hora / Beitragsbild Archiv

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