Asunción: Die Bevölkerung will, wenn es um Schwule geht nicht überinformiert werden, was irgendwie nachvollziehbar ist. Die Cartes-Presse und ihre politischen Sprecher lassen jedoch kein Moment verstreichen, wenn die die Gruppe kritisieren oder spalten können. Selbst Parlamentarier werden verfolgt.
Obwohl Honor Colorado mindestens einen schwulen Gesetzgeber in ihren eigenen Reihen beherbergt, haben sie kein Problem diese zu kritisieren, die mit Stolz – einmal im Jahr – auf die Straße gehen und für Rechte kämpfen,
Am vergangenen Samstag, dem 29. Juni wurden landesweit im Rahmen des LGBTIQ+ Monats Märsche veranstaltet, der friedlich und mit polizeilicher Begleitung problemlos abliefen. Ob nun eine oder mehr Gruppen innerhalb der Community entscheiden zu marschieren ist unerheblich. Für die Cartes-Presse ist das jedoch ein Signal der Spaltung, was dem konservativen Sektor als Grund reicht, gegen sie zu wettern.
Die “Pride Parade“ von Somos Gay begann auf der Plaza Libertad und endete vor dem Gebäude der Organisation. Die andere Bewegung versammelte sich ihrerseits an der Antequera-Treppe, um zur Plaza Democracia zu ziehen.
Den Verantwortlichen der neuen Bewegung zufolge, so beschreiben es erzkonservative Journalisten der Cartes-Presse, bestand die Entscheidung, im Rahmen des internationalen Pride-Tages zu marschieren, darin, das Datum “wiederzugewinnen“, da es ihrer Meinung nach von Simón Cazal “eingenommen“ worden sei, dem sie “Verfolgung und Hetzjagden“ innerhalb der LGBTIQ+-Gemeinschaft vorwerfen.
Inmitten des internen Streits engagierte sich die Senatorin der Colorado-Partei, Lizarella Valiente, bei einer der Organisationen, die den Marsch angeblich finanziert hatten (der Künstlerorganisation).

Diesbezüglich äußerte sich die Parlamentarierin in ihren sozialen Netzwerken und sagte, dass sie immer Hilfe und eine Lösung finden werde. „Mein Anliegen war immer klar und ich halte es für fair: Nicht mit Kindern bei solchen Demos spielen oder sie als politisches Thema nutzen, ein Kind muss respektiert werden“, erklärte sie.
Sie fügte hinzu, dass Erwachsene mit ihren eigenen Kriterien tun können, was sie für richtig halten, “solange wir nicht die Rechte anderer überschreiten. Wenn ich kann, gehe ich zu allen möglichen Shows oder Demos und wenn sie mich einladen, spiele, singe oder tanze ich auch“, erklärte Valiente.
Es ist erwähnenswert, dass sie ein starker Verfechter von Pro-Vida- und Pro-Familien-Gruppen ist und sogar Demonstrationen in diesem Sektor organisiert.
Wochneblatt / Hoy / Twitter












Manuel1975
Bis 1994 gab es in Deutschland den § 175 Strafgesetzbuch. Schwulen war es bis 1973 generell verboten sexuelle Handlungen zwischen Personen männlichen Geschlechts zu vollziehen. Ab 1973 bis 1994 galt das nur noch für sexuelle Handlungen an Personen unter 18 Jahren. Meiner Meinung nach hätte man diesen Paragraphen in der Fassung die bis 1973 galt, nie aufheben dürfen!
TejuJagua
Worauf sind die eigentlich soooooo stolz?
Darauf, daß sie nicht normal sind?
Sie behaupten, sie würden für gleiche Rechte kämpfen.
Aber das tun sie nicht.
Sie kämpfen dafür, MEHR Rechte zu bekommen, als wir Normalos.
Sie kämpfen darum, die Kinder möglichst schon in der Kinderkrippe idoktrinieren und ihrem Sinne erziehen zu dürfen.
Sie fordern von den normalen Menschen Toleranz.
Sie selber zeigen uns gegenüber keinerlei Toleranz.
Wenn wir sie nicht als gottgleiche Wesen sehen wollen, schreien sie laut und schrill, wir wären homophob.
Und ( fast ) alle Medien und Politiker stimmen unisono in dieses Gezeter ein.
Somit wissen wir, daß die Regierungen unsere Feinde sind.
Leider sehen das die meisten Menschen nicht.