Lambaré: Der Staatsanwalt Marcial Machado erhob Anklage gegen den Lehrer Óscar Zárate (44) und den Motelbesitzer Justo Zarza (50) wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung. Letzterem wird vorgeworfen, am Selbstmord einer 16-jährigen Schülerin beteiligt gewesen zu sein.
Der Staatsanwalt des Sektors Eins der Staatsanwaltschaft, Marcial Machaco Orihuela, erhob Anklage gegen den Oberschullehrer der Nationalen Handelsschule Nr. 4 „Roberto L. Pettit“, Óscar Zárate, und den Besitzer des Motels „Sander“, Justo Zarza.
Sowohl der Lehrer als auch der Besitzer eines Motels im Stadtteil Republicano wurden von der Polizei und der Mordkommission bei verschiedenen Einsätzen in ihren jeweiligen Häusern in der Stadt Lambaré festgenommen.
Der Staatsanwalt erhob Anklage gegen Zárate wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung, sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen und Unzucht mit Minderjährigen; gegen Zarza wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung, Beihilfe zum Selbstmord und Unzucht mit Minderjährigen. Er ersuchte außerdem das zuständige Strafgericht, für beide die Untersuchungshaft zu verhängen.
Das 16-jährige Mädchen, eine Schülerin von Óscar Zárate, hatte laut Anklageschrift am 13. Oktober in ihrer ihrem Haus die drastische Entscheidung getroffen, sich das Leben zu nehmen.
Die Studentin wurde von dem Angeklagten und zwei weiteren Männern am selben Tag vergewaltigt.
Aus der Anklageschrift Nr. 36 geht hervor, dass der Lehrer und seine Schülerin am 10. Oktober um 19:30 Uhr gemeinsam die Einrichtung verließen und in einen „Uber“ oder „Bolt“ Chevrolet Onix stiegen, um in das den Stadtteil Republicano von Asunción zu fahren. Dort betraten sie das Motel Sander, wo der Lehrer den Teenager missbrauchte, und verließen es um 20:30 Uhr.
Beide stiegen in einen anderen Toyota New Vitz und fuhren nach Ipiranga und 29 Proyectada, wo der Jugendliche ausstieg.
Nur wenige Minuten später, um 20:50 Uhr, wurde das Opfer von Justo Zarza (Besitzer des Motels Sander) abgefangen, der ihnen gefolgt war. Er sprach mit ihr (er soll ihr gesagt haben, dass er wisse, was passiert sei, und dass er es ihrer Familie sagen werde), dann setzte er sie in seinen roten Volkswagen Saveiro und brachte sie zu einem noch unbestimmten Motel, wo er und zwei andere Männer sie nacheinander vergewaltigten, wie das Opfer aussagte.
Noch im Motel bedrohte Zarza die Studentin, indem er ihr sagte, dass er sie am Samstag, den 14. Oktober, bei ihrem Haus abholen und anhupen würde und dass es Repressalien gegen ihren Bruder und ihre Mutter geben würde, wenn sie nicht mit ihm ausgehen wollte.
Die aufeinanderfolgenden Vergewaltigungen, die der Lehrer, der Besitzer des Motels und zwei weitere Erwachsene an dem Teenager begangen haben sollen, hätten sie zu dem Entschluss gebracht, sich selbst zu verletzen.
Schulleiterin stellt „enge Beziehung“ zwischen beschuldigter Lehrerin und Schülerin fest
Laut María Luisa Piris Galeano, der Direktorin der Schule, in der die Jugendliche ging und in der der Angeklagte arbeitete, fiel ihr die „häufige und sehr liebevolle Behandlung“ auf, die der Lehrer seiner Schülerin zuteil werden ließ, weshalb sie ihn laut ihrer Aussage mehrmals institutionell darauf aufmerksam machte.
Wochenblatt / Abc Color











Gamma Ray
Den Treiber dieses Selbstmordes sehe ich deutlich mehr an dem Motelbesitzer, der sie erpresst hat. Der Lehrer als Schutzbefohlener hat natürlich auch nicht vorbildlich gehandelt, wenn er Schülerinnen poppt, wobei hier eventuell die Schülerin damit „einverstanden“ war, vielleicht für bessere Noten oder Geschenkchen.
Was mir irgendwie nicht klar ist, wieso der Motel-Besitzer die Schülerin erpresst und nicht den Lehrer. Bei letzterem hätte er bestimmt mehr rausholen können. Widerwärtige Dreckschweine, eine 16-jährige mit zwei anderen Männern noch zu vergewaltigen.
Gamma Ray
Korrektur 2.Zeile: Der Lehrer ist Fürsorge- oder Obhutspflichtiger, nicht Schutzbefohlener. Letzteres sind die Schüler, die den Schutz der Lehrer genießen. Eigentlich. In Paraguay will ich gar nicht wissen, wieviel Lehrer ihre Schülerinnen vernaschen.
Tscharlie
Will ich auch nicht wissen wie viele Lehrer ihre Schüler vernaschen bzw. nötigen. Die Leistung zu unterdrücken und in Bedrängnis zu führen dürfte doch kein Problem sein, dann ein kleiner Wink „Das könntest du sicher besser wenn du weiterkommen willst“. Irgendwann sagt immer jemand „ja, ich mache alles“. Für mich ist der Motelbesitzer zwar auch schuldig aber nur in zweiter Reihe, da „nur“ Nutznießer und nicht manipulierent.
„“meiner“ PYerin ist angeblich in der Goethe Schule, weder später im Job noch niemand sexuell in Bedrängsniss gekommen“ Nachdem was man ließt glaube ich das kaum, wenn man im Club25 sexy aufgedonnert um die Häuser zieht nie was passierte, bei niemandem.