Triumph in Berlin: Marcelo Martinessi feiert Weltpremiere von “Narciso“

Berlin: “Narciso“, der neue Film von Marcelo Martinessi, feierte seine Weltpremiere bei den Internationalen Filmfestspielen in der deutschen Hauptstadt (Berlinale). Damit kehrt der paraguayische Filmemacher nach seinem Erfolg mit “Las Herederas“ im Jahr 2018 auf die große Weltbühne zurück.

Am vergangenen Dienstag, den 17. Februar, feierte “Narciso“ Premiere in Berlin, einem der bedeutendsten Filmfestivals weltweit. Martinessi wurde von Kollegen aus Paraguay sowie aus Brasilien, Spanien, Deutschland und Uruguay begleitet, die an der Koproduktion des Films beteiligt waren.

Zur paraguayischen Delegation gehörten Mitglieder des Ensembles wie Diro Romero, Manuel Cuenca, Margarita Irún, Natalia Cálcena, Aníbal Ortíz und Belén Vierci sowie die Produzenten Sebastián Peña Escobar, Ana Arza und Elías Paredes. Ebenfalls anwesend waren die spanische Schauspielerin Mona Martínez und der argentinische Schauspieler Nahuel Pérez Biscayart, die ebenfalls Rollen im Film besetzen.

Hintergründe zur Geschichte

“Narciso“ basiert auf dem gleichnamigen Buch von Guido Rodríguez Alcalá. Dieser ließ sich vom realen Kriminalfall um den paraguayischen Radiomoderator Bernardo Aranda inspirieren, der 1959 in Asien unter mysteriösen Umständen in Asunción ums Leben kam – inmitten der politisch repressiven Ära der Diktatur von Alfredo Stroessner.

Die Synopsis beschreibt den Film wie folgt: „Inmitten eines Militärregimes, das beginnt sich zu festigen, erscheint die magnetische Figur des Narciso Arévalos – ein junger Mann, dessen einzige Leidenschaft der Rock ’n’ Roll ist und dessen vorzeitiger Tod ein Geflecht aus verborgenen Begehren und politischer Unterdrückung entfesselt.“

Das Werk wurde in der Sektion Panorama der Berlinale uraufgeführt. Der Kinostart in Paraguay ist vorläufig für April geplant.

Wochenblatt / Hoy

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