Encarnación: Ein Rundgang von Medienvertretern durch das Grenzgebiet von Encarnación erlaubte es, den Puls eines der sensibelsten Sektoren des Grenzgeschehens zu fühlen: Den der Geldwechsler.
Das Bild war eindeutig und einvernehmlich: Die Personenbewegungen blieben ungewöhnlich ruhig, und die fast stille Atmosphäre hob sich deutlich von den üblichen Tagen mit intensivem Grenzverkehr ab.
Doch weit entfernt von Pessimismus zeigten sich die Geldwechsler optimistisch. Sie wiesen darauf hin, dass Encarnación derzeit eine Phase voller Veranstaltungen und Aktivitäten durchläuft, die den Ruf der Stadt als Tourismuszentrum festigen. Dies könnte in den kommenden Tagen den Besucherstrom und damit auch den Handel an der Grenze wieder beleben.
Im Bereich der Sicherheit hoben die Arbeiter die ständige Präsenz der Marine und der Nationalpolizei hervor. Diese führen permanente Kontrollen und Patrouillen im Grenzstreifen durch, den täglich tausende Menschen – mehrheitlich argentinische Staatsbürger – überqueren. Diese Überwachung, so hieß es, biete ihnen einen wichtigen Rückhalt, um ihrer Arbeit mit größerer Ruhe nachzugehen.
Bezüglich der Entwicklung der Nachbarwährung waren sich die Geldwechsler einig, dass der argentinische Peso weiterhin auf einem niedrigen Niveau verharrt und keine signifikanten Schwankungen aufweist – eine Situation, die die Dynamik des Devisenhandels weiterhin direkt beeinflusst.
Währenddessen wartet die Grenze auf den Aufschwung. Zwischen Ruhe, Sicherheitsvorkehrungen und touristischen Erwartungen bewahren sich die Geldwechsler die Hoffnung, dass der Grenzverkehr in den nächsten Tagen wieder kräftig zunehmen wird.
Wochenblatt / Mas Encarnación















