Trotz Hilfsprogramm: Kampagne “Keine Münzen“ scheitert – Indigene Kinder bleiben auf der Straße

Villarrica: Das Departementssekretariat für indigene Völker der Regierung von Guairá alarmierte über die zunehmende Zahl indigener Kinder und Jugendlicher auf der Straße, ein Problem, das sich über das ganze Land erstreckt und dringende Maßnahmen erfordert.

In Villarrica stammt die Mehrheit der Kinder aus den Gemeinschaften von Caazapá, Caaguazú und anderen Gebieten. Sie wurden aus ihren Heimatorten aufgrund von Drogenkonsum oder problematischem Verhalten vertrieben, was ihre Ausgrenzung weiter verschärft. Die immer noch häufige Gabe von Geld an diese Kinder läuft der nationalen Kampagne “Cero Monedas“ (Null Münzen) zuwider, die stattdessen die Spende von Lebensmitteln, Kleidung oder sozialer Unterstützung fördern will.

Obwohl viele Kinder in ihre Gemeinden zurückkehren möchten, kommen ständig neue Gruppen an und wiederholen den Zyklus der Ausgrenzung. Trotz dieser Herausforderung ist es dem Programm Tekoporã des Ministeriums für soziale Entwicklung gelungen, alle indigenen Familien aufzunehmen, was einen Fortschritt bei der Inklusion und direkten Unterstützung darstellt.

Wochenblatt / Vision Comunicaciones

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