Umstrittener Gesetzentwurf zur Inhaftierung von Personen, die sich zur „Gender-Ideologie“ äußern, präsentiert

Asunción: Eine Gruppe von Personen unter der Leitung der Anwältin Dannia Ríos Nacif hat diese Woche einen Vorschlag zur Kriminalisierung der „Gender-Ideologie“ vorgelegt. Die Gruppe schlägt Strafen von bis zu 20 Jahren für die Verbreitung von Lehrmaterial vor, das Kinder „verwirrt“.

Ihr Ziel ist es, Bildungsmaterialien, die einen geschlechtsspezifischen Schwerpunkt enthalten, zu eliminieren und die Verfasser ins Gefängnis zu schicken. Wie Ríos Nacif erklärte, würde damit die „Riera-Resolution“ des Bildungsministeriums über den administrativen Bereich hinausgehen.

„Wer gedrucktes, digitales, visuelles oder audiovisuelles Material ausarbeitet, vertreibt, vermarktet, fördert, verbreitet, kommuniziert oder Handlungen vornimmt, die die natürliche Wahrnehmung der Sexualität oder Identität des Kindes stören, verändern oder schädigen, wird mit einer Freiheitsstrafe von sechs bis 15 Jahren bestraft“, heißt es in dem Vorschlag.

Wurde die Tat von einem Beamten oder einer gewählten Behörde begangen, beträgt das Strafmaß 10 bis 15 Jahre, heißt es in dem Dokument. Und für den Beamten oder die Behörde, der/die solche Materialien genehmigt, wird eine Strafe von 15 bis 20 Jahren gefordert. Mit anderen Worten: Sie würden wie Kinderschänder, Drogenhändler oder Mörder bestraft werden.

Mittels einer Volksinitiative haben sie das Dokument beim Obersten Wahlgerichtshof (TSJE) eingereicht, damit der Vorschlag veröffentlicht und von so vielen Personen wie gewünscht unterzeichnet werden kann.

Sie erinnern sich an die Diktatur

Die Ankündigung löste in den sozialen Netzwerken ein großes Echo aus. Viele wiesen darauf hin, dass die Befürworter des Gesetzentwurfs angeblich wie in der Diktatur die schwule Gemeinschaft verfolgen wollen.

Dannia Ríos Nacif ist stellvertretende Staatsanwältin, und obwohl sie wegen ihres Dienstverhältnisses nicht als Kandidatin für den Kongress kandidieren dürfte, nahm sie den Nachname ihres Mannes an, um als Kandidatin eingetragen zu werden. Dass sie genügend Wähler hat, um Senatorin zu werden, ist jedoch zu bezweifeln.

Wochenblatt / Extra

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6 Kommentare zu “Umstrittener Gesetzentwurf zur Inhaftierung von Personen, die sich zur „Gender-Ideologie“ äußern, präsentiert

  1. Irrenhaus-Beobachtungs-Institut

    Wir sind als Anarchisten überhaupt keine Freunde von Gesetzen, aber in diesem Falle müssen wir doch kund tun, dass dies eine hervorragende Idee ist!
    Danke an Dr. Rios!
    Ps. https://genderunfug.wordpress.com/

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  2. DerEulenspiegel

    Sehr gute Initiative! Allerdings erscheint mir die angedrohte Haftstrafe von 15-20 Jahren unverhältnismäßig zu hoch. Doch ab jetzt werden die links-grünen Spinner weltweit Sturm laufen gegen diese Initiative. Hoffentlich läßt sich davon niemand einschüchtern.

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  3. Die Gender Ideologie ist ein satanistischen Werkzeug der NWO. Daher ist ein massives Vorgehen dagegen erforderlich.

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  4. Sollte es dieser Entwurf tatsächlich ins Parlament schaffen, wird sich wahrscheinlich der Ami-Botschafter*in persönlich einschalten und ALLEN drohen, die dafür stimmen, lebenslange US-Sanktionen.

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  5. Iwie komische katholisch Völkchen, shwuddeln schon mal gerne den Shwuddeli-Iglesias-Hui-, Cerezas-Cerezas-Señorata- und Músicos-Stadl-120dB zum Müllabfackel mit Kleinkind auf dem Arm ab, aber schwul werdens trotzdem nicht. Würde ich nicht meine Oropax ein und SchuMa auf, wäre ich es längst. Liegt in den Genen, wegen des „Familia-Clan sobre todo“ und so. Und auch an der Paarung mit genügend Billigpolarbierbüxenpacks, dann glaube ich schon, dass dat Gesülze auszuhalten ist. Denen macht das nix, 14 Fosforitos garantiert.