Asunción: Das befürchtete Sturmsystem hat die südliche Landesgrenze Paraguays bereits durchbrochen und zieht rasch weiter. Nach Warnungen von Meteorologie-Chef Eduardo Mingo könnte die Unwetterfront Asunción und das Departement Central deutlich früher als ursprünglich gedacht erreichen.
„Die Gewitterzellen befinden sich bereits an unserer Südgrenze. Über Ñeembucu und Teilen von Misiones haben sich bereits massive Gewitterwolken formiert“, erklärte Mingo. Das System bewegt sich zwar primär auf die zweite Tageshälfte zu, die Verlagerung könnte sich jedoch drastisch beschleunigen.
Höchste Alarmstufe im Süden
Die Departements Ñeembucu, Itapua und Misiones stehen beim Vormarsch der Front im Epizentrum der schwersten Unwetterphänomene.
Mingo äußerte sich auch zur drohenden Gefahr von erneutem Hagelschlag, der bereits am vergangenen Samstag massive Schäden angerichtet hatte. Die gemessene hohe elektrische Aktivität sei ein klares Signal dafür, dass sich innerhalb der Unwetterwolken extrem schwere Phänomene entladen können.
Asuncion rüstet sich für schwere Sturmböen
Für die Hauptstadtsregion Asuncion sowie das Departement Central wird das Eintreffen der Unwetterfront für den Nachmittag oder späten Nachmittag erwartet. Hauptgefahren sind dabei extrem schwere Sturmböen und sintflutartiger Starkregen.
Der Chef-Meteorologe betonte zudem, dass die Hauptmenge der Niederschläge in Asuncion voraussichtlich am morgigen Freitag niedergehen wird. Er rief die Bevölkerung dazu auf, die amtlichen Wetterwarnungen im Stundentakt zu verfolgen.
Wochenblatt / El Nacional















