Asunción: Das Gesundheitsministerium hat die letzte Woche mit einem deutlichen Anstieg der Behandlungen wegen Atemwegserkrankungen abgeschlossen. Insgesamt wurden 16.323 Konsultationen registriert – ein Zuwachs von 19 %. Dieser Trend verdeutlicht eine verstärkte Zirkulation verschiedener Viren trotz der laufenden Sommersaison.
Risikogruppen besonders betroffen
Das Ministerium ruft die Bevölkerung dazu auf, Präventivmaßnahmen zu ergreifen und bei Symptomen wie Halsschmerzen, Husten, Fieber oder verstopfter Nase sofort medizinische Hilfe aufzusuchen. Laut dem Bericht der Gesundheitsüberwachung liegt die Kurve jedoch noch unterhalb der kritischen Alarmschwelle.
Besonders gefährdet sind derzeit:
-Senioren über 60 Jahre: Sie machen 27 % der Arztbesuche aus.
-Kleinkinder unter 2 Jahren: Auf sie entfallen 23 % der Behandlungen und Krankenhauseinweisungen.
-Zu den aktuell zirkulierenden Viren gehören unter anderem das Rhinovirus, SARS-CoV-2 (Covid-19), Influenza A und B sowie das RS-Virus.
Anstieg der Krankenhauseinweisungen
Auch in den Krankenhäusern macht sich die Lage bemerkbar: 255 Patienten mussten in der ersten epidemiologischen Woche wegen schwerer Atemwegsinfektionen stationär aufgenommen werden – ein Anstieg von 17 % im Vergleich zur Vorwoche. Besonders besorgniserregend: 20 % der Hospitalisierten mussten auf die Intensivstation verlegt werden. Todesfälle wurden in diesem Zeitraum glücklicherweise nicht gemeldet.
Wochenblatt / La Nación / Beitragsbild Archiv














